wirtschaft und weiterbildung 3/2016 - page 33

wirtschaft + weiterbildung
03_2016
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Ein weiteres Highlight im Workshop- und
Trainingsprogramm war der eintägige
Mentee-Workshop zum Thema „Change-
Management“ (Stufe 8). Die Teilnehmer
lernten Wege kennen, um den Wandel
im Unternehmen aktiv mitgestalten zu
können. Sie berichteten später, dass es
besonders spannend gewesen sei, die
verschiedenen Verhaltenstypen und ihre
Eigenschaften in einem Change-Prozess
kennenzulernen und besser zu verstehen.
Die letzten beiden Seminare standen
unter den Mottos „Work-Life-Balance“
(Stufe 9) und „Selbstmarketing“ (Stufe
10). In einer offenen und dynamischen
Seminaratmosphäre wurde den jungen
Talenten die Vereinbarkeit von Arbeit,
Familie und Gesundheit nähergebracht.
Das letzte Seminar lehrte die Mentees,
ihre Stärken gezielt einzusetzen, um den
eigenen Markenwert zu steigern. „Die lo-
ckere Atmosphäre in den Workshops und
die Zusammenstellung der Gruppe lud
zu konstruktiven Diskussionen ein“, lobt
Claudia Macher, Wilo SE, das Programm.
Besonderheit der Workshops war zudem,
dass diese jeweils in den Häusern der
beteiligten Firmen stattfanden. Dadurch
konnten Einblicke hinter die Kulissen ge-
wonnen werden, die den meisten exter-
nen Besuchern verborgen bleiben.
Weltmeisterlich ging es auf der Ab-
schlussveranstaltung im „Wohnzimmer“
des Deutschland-Achters (Stufe 11) zu. Im
Ruderclub Hansa e.V. wurde der Vormit-
tag genutzt, um einen Rückblick auf das
Programm zu werfen. Durch die Metho-
den „World Café“ und „Fishbowl“ (siehe
Bild auf Seite 31) lebten positive, beein-
druckende und auch lustige Momente
erneut auf. Gleichzeitig wurden Opti-
mierungsideen für künftige Programme
besprochen. Der sogenannte „Tandem
Walk“ bot den Mentoren und Mentees
zudem die Möglichkeit, im Zwiegespräch
die Arbeit innerhalb des Tandems zu re-
flektieren und zu einem persönlichen
Abschluss zu bringen. Zu guter Letzt be-
richtete der Ruderweltmeister Urs Käufer
über Mentoring-Beziehungen im Spit-
zensport und stellte Parallelen zwischen
Spitzensport und Arbeitswelt dar. Das
Programm wurde mit der Übergabe von
Zertifikaten offiziell beendet.
Nach dem offiziellen
Programmfinale
Die Tandems stehen auch nach Abschluss
des Programms noch in Kontakt und set-
zen das gemeinsame Arbeiten fort. So-
wohl Mentoren als auch Mentees wollen
das „zarte Pflänzchen“, das während des
Programms gewachsen ist, weiter pfle-
gen. Nun ist es an den Teilnehmern, ihre
Komfortzone zu verlassen und neue Ver-
haltensvarianten zu nutzen. Besonders
ihr Netzwerk konnten beide Seiten deut-
lich ausbauen. Das Programm gab allen
beteiligten Unternehmen die Möglichkeit,
neue Horizonte zu entdecken, Talente zu
fördern und neue Impulse für die Ent-
wicklung zu geben. Das kam auch bei der
Zielgruppe an: Daher wird es dieses Jahr
eine Neuauflage des Mentoring-Program-
mes geben.
Dominique René Fara, Johannes
Musebrink
Ablaufplan des Dortmunder Mentoring-Programms
Überblick.
Das Cross-Mentoring-Programm bestand aus elf Stufen. Auf die ersten drei Schritte, die zum Matching der
Mentoren und Mentees führte, folgten zahlreiche Verantstaltungen, Workshops und Trainings für beide Tandempartner.
Quelle: Wilo SE
1. Kurzprofil
2. Interviews
4. Auftakt-
veranstaltung
5. Ziele als
Mentee & Rolle
als Mentor
6. Kommunika-
tionstraining
7. Halbzeit-
workshop
8. Change-
Management
9. Work-Life-
Balance
10. Selbst-
marketing
11. Abschluss-
veranstaltung
3. Matching
Tandem-Treffen
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