personalmagazin 11/2017 - page 21

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ie selbstbewussten Nachwuchs-ITler fordern
den Recruitern heute einiges ab: Die große
Mehrheit wünscht sich, dass der potenzielle
Arbeitgeber persönlich mit ihnen Kontakt aufnimmt
und nicht einen Headhunter vorschickt, so das Umfra-
geergebnis der HTWK Leipzig und des Karriereportals
Get in IT unter 1.069 Studenten und Young Professio-
nals im IT-Bereich. 78 Prozent möchten, dass der erste
Kontakt vom Arbeitgeber ausgeht – der Arbeitgeber
sie also aktiv anspricht, statt auf ihre Bewerbung zu
warten. Für 62 Prozent sollte dieser Erstkontakt sogar
über einen Mitarbeiter der IT-Fachabteilung erfolgen.
Das hat sich das UnternehmenOtto offenbar zuHerzen
genommen und das „Otto-Jobbotschafter-Programm“
gestartet: 100 Otto-Mitarbeiter werden als „Corporate
Influencer“ ausgebildet. Sie besuchen zum Beispiel
Seminare zum Thema Social-Media- und HR-Kommu-
nikation und durchlaufen Präsentations- und Diskus-
sionstrainings. Das Ziel: Die „Corporate Influencer“
sollen als Jobbotschafter auf Branchenveranstaltungen
oder im Netz über Otto als Arbeitgeber kommunizieren
oder auch den Bewerbungsprozess begleiten. Das Un-
ternehmen erhofft sich so, gerade im Tech-Bereich mehr
Talente für sich zu gewinnen.
„Corporate Influencer“
als Recruiting-Methode
Künftig sollen mehr Otto-Mitarbeiter in den direkten Kon-
takt mit den Bewerbern treten – als „Corporate Influencer“.
© OTTO
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