07/16 personalmagazin
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
57
Der automatische Vorschlag für die
Einsatzplanung des Personals wird unter
Berücksichtigung von voraussichtlichen
Fehlzeiten, bestehenden Pausenregeln,
dem aktuellen Bedarf sowie gesetzlichen
und tariflichen Regelungen erstellt.
Der Ausgleich von Über- oder Unterde-
ckungen erfolgt auf Basis historischer,
aktueller und zukünftiger Daten. Zusätz-
lich zu den gesetzlichen und tariflichen
Regelungen werden auch die individu-
ell mit dem einzelnen Arbeitnehmer
vereinbarten Arbeitszeitregelungen
(Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahres-
arbeitszeit) sowie die Qualifikationen,
Zeitsalden und die Mitarbeiterwünsche
berücksichtigt.
Mitarbeiter motivieren und binden
Dabei steht immer das Ziel im Vorder-
grund, eine gerechte und kostenopti-
mierte Planung zu erstellen, um da-
durch die Produktivität und Motivation
der Mitarbeiter zu steigern und die Zu-
friedenheit der Kunden zu gewährleis-
ten. Zudem sollen alle zu beachtenden
Regeln automatisch berücksichtigt und
gleichzeitig der Aufwand für die Perso-
nalabteilung minimiert werden.
Die Transparenz und die Gerechtig-
keit, die durch den Einsatz einer au-
tomatischen Personaleinsatzplanung
erzielt werden, tragen maßgeblich zur
Zufriedenheit und damit zur Motivati-
on der Mitarbeiter bei. Gerade in Zeiten
des demografischen Wandels sind die
Mitarbeiter die wichtigste und knapps-
te Ressource, die erheblich zum Erfolg
des Unternehmens beiträgt. Daher ist
es besonders wichtig, diese nach ihren
Qualifikationen, ihremKönnen und auch
ihren persönlichen Wünschen einzuset-
zen. Denn nur, wer auch die individu-
ellen Bedürfnisse seiner Mitarbeiter
berücksichtigt, kann diese motivieren
und langfristig an sich binden.
Die Mitarbeitermotivation und -bin-
dung kann zusätzlich durch die Nutzung
eines Planungs- oder Wunschbuchs unter-
stützt werden. Der Einsatz eines solchen
Tools ermöglicht den Mitarbeitern, per-
sönliche Arbeitszeitwünsche zu hinterle-
gen sowie bei Bedarf Dienste über eine
Diensttauschbörse zum Tausch anzubie-
ten. Das Softwaretool stellt dabei auto-
matisch sicher, dass ein Tausch nur dann
durchgeführt werden kann, wenn die be-
nötigte Mitarbeiterqualifikation vorliegt.
Mobile Funktionen sind gefragt
Dass dem Thema Mitarbeiterplanung
als wichtiges strategisches Werkzeug
eine immer größere Bedeutung in den
Unternehmen zukommt, lässt sich auch
daran erkennen, dass mobile Funktio-
nen immer häufiger angefragt werden.
Die Leitungsebene erhält via Tablet oder
Smartphone ständigen Zugriff auf die
aktuelle Planung und Anfragen der Mit-
arbeiter, um im Bedarfsfall schnell und
aktuell reagieren zu können.
GUNDA CASSENS-RÖHRIG
ist Geschäftsführerin der
GFOS mbH mit Sitz in Essen.
SERIE
• Ausgabe 05/2016: Die humane Gestaltung von Industrie 4.0
• Ausgabe 06/2016: Entwicklungen in Zeit und Zutritt
• Ausgabe 07/2016: Trends in der Personaleinsatzplanung
In Zusammenarbeit mit
ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG
Nicht immer geht es
im Handel so ruhig zu.
Planungstools berück-
sichtigen den voraus-
sichtlichen Ansturm.