personalmagazin 8/2015 - page 39

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gagement und seine Leistung eigentlich
wünscht.
In der Umfrage zeigt sich also, dass in
allen Handlungsfeldern der Wertschät-
zung noch deutlicher Bedarf von den
Mitarbeitern signalisiert wird. Um die
Ergebnisse zu interpretieren, sei noch
gesagt, dass rund 70 Prozent der Teil-
nehmer keine Managementverantwor-
tung haben und nur rund 20 Prozent ein
Teammit maximal zehnMitarbeitern lei-
ten. Frauen und Männer waren fast pari-
tätisch repräsentiert und unterscheiden
sich in ihren Beurteilungen nicht sig­
nifikant. Die Teilnehmer waren eher
überdurchschnittlich gut ausgebildet.
Unsere Vermutung ist, dass in einfache-
ren Berufen die Werte eher schlechter
ausgefallen wären und das Gesamtbild
ins Negative verschoben worden wäre.
Insgesamt lässt sich festhalten:
Es gibt noch viel Luft nach oben
Wenn wir nun noch einmal die Aus-
gangsdefinition von Wertschätzung ei-
nes Menschen in der Arbeit betrachten,
die beinhaltet, den Mitarbeiter als gan-
zen Menschen, mit seinen Gefühlen und
Ideen ernst zu nehmen, so ist dies für
viele Mitarbeiter noch nicht erreicht –
insbesondere wenn es um die Anerken-
nung der eigenen Leistungen geht.
Zwar erfahren sich viele Mitarbeiter,
gerade durch ihren direkten Vorgesetz-
ten, als Kompetenzträger als durchaus
ernst genommen. Doch als ganzer Mensch
mit Problemen und Fragen und der Mög-
lichkeit sich einzubringen, fühlt sich
noch nicht einmal jeder zweite Mitarbei-
ter wahrgenommen und behandelt. Dies
bedeutet, dass sowohl für das Empfinden
der Mitarbeiter, ein wertgeschätzter Teil
des Unternehmens zu sein, als auch ihr
Engagement und ihren Beitrag zum Erfolg
des Unternehmens, noch deutlich Luft
nach oben ist und man die dort schlum-
mernden Potenziale heben sollte.
UWE DÖRING-KATERKAMP
ist Vorstand des Instituts für
angewandtes Wissen e. V.
(IAW-Köln).
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