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REGIONREPORT
RHEIN-NECKAR
I
WOHNEN
schen Korngasse, Johannesstraße und
Großer Greifengasse eine Wohnanlage
mit 89 Eigentumswohnungen. Architek-
turpartner ist Blocher Blocher Partners
Stuttgart. Gemeinsam ging man Anfang
2016 aus dem ausgelobtenWettbewerb als
Sieger hervor.
MEHRERE GENERATIONEN VEREINT
Der
Entwurf will nicht nur die Wohnbe-
dürfnisse unterschiedlicher Generati-
onen in seinem Konzept vereinen, son-
dern innerstädtisch auch neue sinnvolle
Wegeverbindungen schaffen. „Wir sind
überzeugt, mit unserem generationen-
übergreifenden und sensiblen Architek-
tur- und Wohnkonzept die Innenstadt
von Speyer nachhaltig zu bereichern“,
so der kaufmännische Geschäftsführer
Alexander Langendörfer. „Der säkulare
Neustart des ehemaligen Priesterseminars
mit Tagungshaus zeichnet sich durch eine
behutsame Nachverdichtung in diesem
Für diesen wurde in Abstimmung mit
GAG und Stadt Ludwigshafen ein zwei-
stufiger Architekturwettbewerb ausgelobt,
aus dem das Frankfurter Büro Turkali
Architekten als Sieger hervorgegangen
ist. Die Epple Projekt aus Heidelberg
errichtet auf einem 3.700 Quadratmeter
großen Grundstück ein Stadthaus in der
Max-Pechstein-Straße und zwei Stadtvil-
len an der Hafenpromenade. Die Weisen-
burger Projekt aus Rastatt wird entlang der
Rheinallee zwei langgestreckte Baukörper
errichten, die das Baufeld nachWesten hin
abschließen. Die Reisch Gruppe aus Lud-
wigshafen wird mit einem Stadthaus ent-
lang der Max-Pechstein-Straße und zwei
Stadtvillen vertreten sein.
Auf dem rund 7.000 Quadratmeter
großen Areal des ehemaligen Bistums-
hauses St. Ludwig in Speyer werden
künftig mehrere Generationen wohnen.
Die Mannheimer Diringer & Scheidel
Wohn- und Gewerbebau entwickelt zwi-
Fotos: Deutsche Wohnwerte GmbH & Co. KG
„Der säkulare Neustart
des ehemaligen Priester-
seminars zeichnet sich
durch eine behutsame
Nachverdichtung in
diesem städtebaulich
sensiblen Umfeld aus.“
Vandana Sha,
Architektin bei Blocher
Blocher Partners, Stuttgart