REGION_REPORT_RHEIN_NECKAR 06/2016 - page 25

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WOHNEN
fassende Tiefgarage mit 177 Stellplätzen
entstehen. Das Angebot der Tiefgaragen-
plätze wird durch ein Car- und Bikesha-
ring-Modell ergänzt. Die Wohnungen
sollen bis Ende 2017 bezugsfertig sein.
Die Christian-Weiß-Siedlung war
1930 unter Leitung des ersten technischen
GAG-Vorstandes Markus Sternlieb als
sozialer Wohnungsbau entstanden. Auf-
grund der schlechten Bausubstanz und
der unzeitgemäßen Zuschnitte der Woh-
nungen entschied sich die GAG im Jahr
2008 für einen Rückbau der bogenför-
migen Baublöcke.
PROJEKT AM RHEINUFER
Am Rheinufer
der alten Kaiserstadt Speyer entwickelt die
Heidelberger DeutscheWohnwerte einge-
bettet in eine Parkanlage fünf eigenstän-
digeWohnquartieremit insgesamt 300 Ei-
gentumswohnungen. Die Pläne stammen
von den vier Architekturbüros BLK2 Böge
Lindner K2 (Hamburg), Kränzle+Fischer-
Wasels (Karlsruhe), Eike Becker (Berlin)
und KCAPArchitects&Planners (Zürich),
die Freiraumgestaltung übernimmt das
Büro Topotek 1 Landschaftsarchitekten
(Berlin). Auf dem ehemaligen Industrie-
gelände der „Alten Ziegelei“ werden im
ersten Bauabschnitt des Projekts „Am
Fluss“ Eigentumswohnungen mit rund
30 bis 170 Quadratmeter Wohnfläche
errichtet. Außerdem entstehen eine Tief-
garage sowie eine öffentliche Parkanlage
mit Treppen zum Rhein. Die denkmalge-
schützte Direktorenvilla wird erhalten und
restauriert. Alle Quartiere weisen unter-
schiedliche Gebäudehöhen und begrünte
Wohnhöfe auf, die sich zum Rhein hin
öffnen. Die Bebauung ist vom Rheinufer
zurückgesetzt. Die entstehende Freifläche
wird als Parkanlage, der komplette Ufer-
bereich als autofreie Zone ausgestaltet.
«
Gabriele Bobka
Wohnen am Fluss: Am Rheinufer
von Speyer entwickelt die Hei-
delberger Deutsche Wohnwerte
fünf eigenständige Wohnquar-
tiere mit insgesamt 300 Eigen-
tumswohnungen.
städtebaulich sensiblenUmfeld aus. Früh-
christliche Stilelemente, weiterentwickelt
zu einer zeitgemäßen Architektursprache,
feiern im Spannungsfeld von kontempla-
tiver Einkehr und kommunikativer Offen-
heit ihre weltliche Auferstehung“, erläutert
Vandana Sha, Architektin und Partner bei
Blocher Blocher Partners. Die seit Jahren
wegen baulicherMängel geschlossene Kir-
che St. Ludwig ist mittlerweile profaniert.
Ziel einer neuen Nutzung ist es, den ein-
stigenKirchenraumwieder für die Öffent-
lichkeit erlebbar zu machen.
STUDENTEN STATT POLIZEI
In Mosbach
fehlt es seit geraumer Zeit an Wohnmög-
lichkeiten für die Studenten der Dualen
Hochschule (DHBW). Abhilfe soll der
Bau eines Studentenwohnheims mit 90
Plätzen schaffen. Ein Teil des Geländes
war Standort der Verkehrsdirektion der
Polizei und davor der Landeszentralbank.
Mit den Planungen wurde das Architek-
turbüro Grassinger Emrich aus München
beauftragt. Die vorhandenen Anlagen
sollen zurückgebaut und der Bedarf an
Stellplätzen durch eine Tiefgarage gedeckt
werden. Ein weiteres Wohnprojekt reali-
siert der Bauträger Somogyi Immobilien
an der Bleichwiese. Auf einem 8.000 Qua-
dratmeter großen Grundstück entstehen
„AmSonnenrain“ 22 Stadtwohnungen für
Jung und Alt mit großen Terrassen. Um
Platz für einen Grünbereich zu schaffen,
sollen die geplanten Pkw-Stellplätze am
südwestlichen Rand des Areals ausgewie-
sen werden.
PLÄNE FÜR CHRISTIAN-WEISS-SIEDLUNG
Auf den rund 10.000 Quadratmetern der
ehemaligen Christian-Weiß-Siedlung in
Ludwigshafen-Süd entsteht ein zukunfts-
weisendes Mehrgenerationen-Quartier.
Die städtische Wohnungsbaugesellschaft
GAG und die Inwoca, ein Tochterunter-
nehmen der Familienheim Karlsruhe,
errichten dort 164 Miet- und Eigentums-
wohnungen. Neben den Zielgruppen
„Familienwohnen“, „Junges Wohnen“
und „Generationenübergreifendes Woh-
nen“ richtet sich das Angebot einer 320
Quadratmeter großenWohnungmit sechs
Einzel-Appartements an Bewohner einer
Senioren-Wohngemeinschaft. Im Unter-
geschoss wird eine alle fünf Bauteile um-
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rheinneckar
Trends auf dem Immobilienmarkt
in der Region Rheinneckar
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