22
REGIONREPORT
FRANKFURT
I
HOTELIMMOBILIEN
mit landete Frankfurt im Ranking der
deutschen Top-10-Hotelstandorte auch
hier auf dem zweiten Platz hinter Mün-
chen und vor Köln.
MOXY KOMMT NACH GATEWAY GARDENS
Vastint Hospitality und Marriott Inter-
national realisieren in Gateway Gardens,
direkt am Frankfurter Flughafen, das bis-
lang größte Hotel der Marke Moxy. Der
Neubau wird über 307 Zimmer und 51
Tiefgaragenstellplätze verfügen. Gema-
nagt wird das Hotel vom norwegischen
Hotelbetreiber Nordic Hospitality. „Für
die aktuellen und zukünftigen Passagier-
zahlen am Flughafen ist das Hotel unbe-
dingt notwendig“, erklärt Kerstin Hennig,
Geschäftsführerin der Grundstücksgesell-
schaft Gateway Gardens. „Die Lage von
Gateway Gardens als wachsendemUnter-
nehmensstandort in unmittelbarer Nähe
zu Deutschlands größtem Flughafen ist
für uns optimal“, ergänzt Peter Andrews,
Geschäftsführer von Vastint Hospitality.
Goldbeck baut für die französische Louvre
D
er Tourismus in Frankfurt befindet
sich weiter auf Wachstumskurs. Im
Jahr 2015 stieg die Zahl der Über-
nachtungen gegenüber dem Vorjahr um
7,8 Prozent auf 8,68 Millionen. Mit Blick
auf die vergangenen zehn Jahre kann
Frankfurt eine Steigerung um knapp 100
Prozent vorweisen. „Die Zahlen spie-
geln deutlich die steigende touristische
Attraktivität der Stadt wider“, bestätigt
Oberbürgermeister Peter Feldmann. Die
Stadt habe mittlerweile das Image einer
lebendigen, internationalen Reisedestina-
tion mit einem vielseitigen Kulturangebot
sowie einem hohen Erlebnis- und Frei-
zeitwert. Außerdem habe sich Frankfurt
als Veranstaltungsort im Kongress- und
Eventgeschäft fest etabliert. Der Frankfur-
ter Hotelmarkt verzeichnet 265 Beherber-
gungsbetriebe und 45.333 Betten.
„Das Potenzial ist noch nicht ausge-
schöpft, denn die Übernachtungsnach-
frage wächst stärker als das zunehmende
Bettenangebot der Hotelbetriebe“, erläu-
tert Thomas Feda, Geschäftsführer der
Weiteres Potenzial vorhanden
Der Frankfurter Hotelmarkt erlebt weiterhin starke Zuwächse. Dabei steigt die Übernachtungs-
nachfrage stärker als das zunehmende Bettenangebot der Hotelbetriebe. Obwohl deren Aus-
lastung den besten Wert seit 20 Jahren erreicht, gibt es noch mehr Luft nach oben.
Fotos: Goldbeck, Feuring Gruppe
Tourismus+Congress Gesellschaft Frank-
furt. Mit 52,4 Prozent Bettenauslastung sei
der höchste Wert seit über 20 Jahren er-
reicht worden. Die Zimmerauslastung lag
bei etwa 71 Prozent, die Verweildauer bei
1,7 Tagen. „In keiner anderen deutschen
Stadt der Top-10-Hotelstandorte ist der
Anteil von Übernachtungen und Betten
gemessen an der Einwohnerzahl so hoch
wie in Frankfurt“, sagt Daniela M. Ben-
se, Project Manager Hotel bei Dr. Lübke
& Kelber. Durchschnittlich erlöste die
Frankfurter Kettenhotellerie 88,40 Euro
pro Zimmer (RevPAR) und generierte da-
mit ein Plus von 8,9 Prozent im Vergleich
zum Vorjahr.
ZIMMERRATE STEIGT
Damit rangiert
Frankfurt auf dem zweiten Platz im Rev-
PAR-Ranking der deutschen Top-10-Ho-
telstandorte hinter München. Und auch
bei den Zimmerraten konnte die Ketten-
hotellerie in Frankfurt 2015mit imSchnitt
126,70 Euro ein Plus von 6,4 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Da-
Goldbeck baut für die franzö-
sische Louvre Hotels Group in
Niederrad das „Première Classe“.
Die Feuring Gruppe realisiert mit
der Bilfinger Hochbau das Hyatt
Place Frankfurt Airport.