REGION_REPORT_RHEIN_NECKAR 06/2016 - page 12

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REGIONREPORT
RHEIN-NECKAR
I
QUARTIERSENTWICKLUNG
areals soll zu einer deutlichen Aufwertung
und Stärkung des Bahnhofsumfelds bei-
tragen.
Auf einem rund 12.500 Quadratmeter
großen Teilareal, das direkt an den Willy-
Brandt-Platz amMannheimer ICE-Bahn-
hof anschließt, plant dieMannheimer Un-
ternehmensgruppe Diringer & Scheidel
(D&S) Büros, Wohnungen und ein Hotel.
„Bis Ende 2019wollenwir das Gesamtpro-
jekt realisiert haben, mehrere Büromie-
ter haben bereits unterzeichnet“, so der
geschäftsführende D&S-Gesellschafter
Heinz Scheidel. Das neue sechsgeschos-
sige Bürogebäude auf der Bahnhofsseite
mit einer Fläche von 7.700 Quadratme-
tern soll bereits Ende 2017 beziehbar sein.
B
ei der Entwicklung neuer Quartiere
lösen die städtebaulichen Leitbilder
„Stadt der kurzen Wege“, „Smart
City“ und „Gemischte Nutzung“ die
monofunktionale Orientierung an der
„Stadt der Moderne“ ab. Ganz im Sinne
der politischen Vorgabe „Innen- vor Au-
ßenentwicklung“ entstehen viele größere
Quartiere auf aufgegebenen innenstadt-
nahen Flächen. Die Neunutzung dieser
Areale stellt hohe Anforderungen an
die städtebauliche Qualität, da die neu-
en Quartiere nicht organisch gewachsen
sind. Stadtplaner und Projektentwickler
stehen dabei vor der Herausforderung, ein
marktfähiges Konzept zu entwickeln, das
die unterschiedlichen Nutzungen sozial-
Wandel innovativ gestalten
In der Rhein-Neckar-Region entstehen attraktive Quartiere, die moderne Identität,
Urbanität und verzahnte Nutzungskonzepte harmonisch verbinden.
Foto: Diringer & Scheidel
verträglich vereint, eine eigene Identität
ermöglicht und sich harmonisch in die
Nachbarschaft integriert.
VOM POSTAREAL ZUM STADTQUARTIER
Un-
mittelbar amMannheimer Hauptbahnhof
wird in den kommenden Jahren ein leben-
diges Stadtquartier mit einem vielfältigen
Nutzungsmix entstehen. Das rund vier
Hektar große Gelände zwischen Willy-
Brandt-Platz und dem ehemaligen Post-
bahnhof bildet ein Pendant zum nördlich
der Bahngleise gelegenen Glückstein-
Quartier im Lindenhof. Ende 2015 haben
die Abbrucharbeiten der in die Jahre ge-
kommenen Zweckbauten begonnen. Die
Konversion des ehemaligen Infrastruktur-
Im Projekt „Glückstein V“ in Mannheim wird es polygonale und ganz individuelle Grundformen geben.
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