wirtschaft und weiterbildung 4/2016 - page 9

wirtschaft + weiterbildung
04_2016
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Kurz und Knapp
Der Grünen-Abgeordnete Vol-
ker Beck hat alle Ämter nie-
dergelegt, nachdem bei ihm
Drogen gefunden wurden. Die
Medien spekulieren, ob es sich
bei der gefunden Substanz
um Crystal Meth handelt – die
Droge der sogenannten „Jobdo-
per“. Deren Zahl nimmt immer
mehr zu, wie der Gesundheits-
bericht 2015 der DAK zum
Thema „Hirndoping“ zeigt: Die
Krankenkasse schätzt die Zahl
regelmäßiger Jobdoper – Mit-
Immer mehr Jobdoper greifen zu Crystal Meth & Co.
SUCHT AM ARBEITSPLATZ
Datenbank.
Die Rauen Coach-
Datenbank, die eine Übersicht
über professionelle Coachs in
Deutschland, Österreich und der
Schweiz bietet, ist einer kom-
pletten Überarbeitung unterzogen
worden. Das Portal wartet nun mit
neuem Design und erweiterten
Funktionen auf. Das Ergebnis
steht zur Verfügung unter
Problemlösung.
Die Technische
Akademie Esslingen bietet am 2.
und 3. Mai einen Workshop zum
Lösen komplexer Aufgaben an. Die
Teilnehmer sollen dabei erfahren
und üben, wie sie komplexe Situ-
ationen systemgerecht anpacken
und nachhaltig lösen können.
Weitere Informationen finden
Sie unter
seminar-loesen-komplexer-aufga-
ben-34776.
Change Management.
Der
österreichische Trainingsanbieter
Trainconsulting und das Institut
für Organisation und Management
(IOM) der Steinbeis-Hochschule
Berlin starten am 11. Oktober
den Studiengang „Systemisches
Change Management“. Zielgruppe
sind erfahrene Führungskräfte
und Berater. Interessierte können
sich am 21. April und 10. Mai über
das Angebot informieren. Details
unter:
Auch das noch.
Noch sind
Frauen im Top-Management rar
– das belegten erst kürzlich zum
Weltfrauentag wieder Zahlen des
Statistischen Bundesamts. Zwei
ebenfalls kürzlich veröffentlichte
Studien – eine von Fidar, eine von
Kienbaum – bieten eine Erklä-
rung: Demnach trickst so manches
Unternehmen beim Festsetzen
der Zielgröße für die Frauenquote,
etwa indem als Zielgröße der aktu-
elle Frauenanteil festgelegt wird.
Neuer „Augenhöhe“-Film feiert Premiere
NEW WORK
Im vergangenen Jahr konnten sich alle, die
sich für das Thema „New Work“ interes-
sieren, im Film „Augenhöhe“ authentische
Beispiele aus Unternehmen anschauen,
die das Konzept schon umgesetzt haben.
Die Initiatoren des Films, Philipp Hansen,
Ulf Brandes, Daniel Trebien, Silke Luinstra
und Sven Franke, setzten bei den Film-
vorführungen darauf, Film und Dialog zu
verknüpfen – im Anschluss konnten sich
die Zuschauer über das Gesehene austau-
schen. Damit haben sie offenbar einen
Nerv getroffen: Zu „Augenhöhe“ gab es
mehr als 220 Dialogveranstaltungen in sie-
ben Ländern. Ein guter Grund also für das
„Augenhöhe“-Team, nun eine Fortsetzung
zu drehen: Am vierten März hatte der Film
„Augenhöhewege“ in zehn Städten Premi-
ere. Das Konzept knüpft an den Vorgänger-
film an: Wieder ist der Film ein Crowdfun-
ding-Projekt, wieder geht es um das Thema
„New Work in der Praxis“ – und wieder
finden zahlreiche Dialogveranstaltungen
rund um die Filmvorführungen statt. Mit
dabei sind sowohl bekannte Unternehmen
aus dem ersten Film als auch neue Bei-
spiele. Bis Mitte Juni sind noch rund 20
Veranstaltungen rund um den neuen Film
geplant, unter anderem in Hannover, Frei-
burg, Köln, Dresden und Bremen. Einen
Abstecher machen die Veranstalter auch
nach Österreich und die Schweiz. Mehr
zum Projekt „Augenhöhe“ und „Augen-
höhewege“ sowie Informationen zu allen
Veranstaltungen rund um den Film finden
Sie unter
Filmteam.
Das „Augenhöhe“-Team (von links: Philipp Hansen, Ulf Brandes, Daniel Trebien,
Silke Luinstra, Sven Franke) hat mit „Augenhöhewege“ einen neuen Film vorgelegt.
Foto: Augenhöhewege
arbeiter, die am Arbeitsplatz
Drogen konsumieren – auf eine
Million. Nach einer repräsen-
tativen Studie der DAK, in der
zwar in erster Linie nach dem
Konsum verschreibungspflich-
tiger leistungssteigernder Mittel
gefragt wurde, aber auch nach
illegalen Drogen wie Crys­
tal Meth oder Ecstasy, haben
knapp drei Millionen Deutsche
verschreibungspflichtige Medi-
kamente benutzt, um im Job
leistungsfähiger zu sein oder
Stress abzubauen. Auslöser
für den Griff zur leistungsstei-
gernden Pille sind demnach
meist hoher Leistungsdruck
und Stress. Der Wunsch nach
Medikamenten zur Steigerung
des psychischen Wohlbefin-
dens war nach den Befragungs-
ergebnissen übrigens bei sol-
chen Arbeitnehmern deutlich
geringer, deren Arbeitsanfor-
derungen von den Merkmalen
„neue Ideen“ und „Kreativität“
geprägt sind.
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