Softwareguide Real Estate 2018 - page 11

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SYSTEMLANDSCHAFTEN
etc. zur Verfügung. Die eigentlichenAnwendungsprogramme wie Planung, Controlling,
Bewertung, Konsolidierung, Buchhaltung etc. werden mit Hilfe der integrierten Ent-
wicklungsumgebung als Business Module realisiert, die auf der gemeinsamen Plattform
ausgeführt werden und damit die Dienste der Systemplattform nutzen können.
Durch die Nutzung einer innovativen Systemplattform können schnell und effizient
sehr flexible immobilienwirtschaftliche Softwarelösungen realisiert werden. Die ein-
zelnen Softwarekomponenten können dabei einfach wiederverwendet und zu neuen
Geschäftsmodulen kombiniert werden. Nach unserer Auffassung ist die Verwendung
einer innovativen Systemplattform die notwendige Voraussetzung zur effizienten Um-
setzung von Digital-Real-Estate-Konzepten. Die Softwarearchitektur von immopac®
basiert auf dem Plattformkonzept. Eine immopac®-Gesamtlösung besteht daher immer
aus den Business-Modulen und den Basisdiensten der immopac®-Plattform. Damit ist
eine flexible Erweiterung der Lösung jederzeit möglich.
IRM
– Aggregation von Informationen
Komplexe Wirkzusammen-
hänge sichtbar machen
Wer optimale Entscheidungen für sein Immobilienportfolio treffen will, braucht
eine gute Datengrundlage und die richtigen Instrumente, diese auszuwerten.
Wert-
schöpfungsorientierte Portfoliomanagement-Software bildet nicht nur Immobilien-
portfolios, sondern das gesamteWertschöpfungsnetz extremumfassend und detailliert
ab. Dochmancher Fondsmanager kennt nur das Endergebnis, das an ihn weitergereicht
wurde. Die große Gefahr dabei: Die obere Ebene weiß nicht, mit welchen Prämissen
die untere Ebene arbeitet. Im schlimmsten Fall kann es vorkommen, dass jahrelang
die Substanz aufgezehrt und ausgeschüttet wird, ohne dass diese Information beim
Investor ankommt.
Daher ist eine zusammengeführte Betrachtung aller einzelnen Ebenen unerlässlich.
Dies ist mit wertschöpfungsorientierter Portfoliomanagement-Software möglich, die
alle Vermögenswerte und -ebenen eines Portfolios abbildet. Diese Methode macht die
Wirkzusammenhänge sofort sichtbar. Dazu ein Beispiel: Ein Immobilien-Spezialfonds
hält über zwischengeschaltete Objektgesellschaften ein Gewerbeimmobilienportfolio
im Wert von 100 Millionen Euro. Die Objektgesellschaft investiert fünf Millionen
Euro inModernisierungsmaßnahmen und umfängliche Mieterausbauten, welche über
Mieterumlagen, einen Kredit und ein Darlehen des Fonds finanziert werden. Mit der
integrierten Betrachtung sind alle Folgen dieser Entscheidung sichtbar – sowohl auf
alle Cashflows als auch auf dieWertentwicklung der Immobilie sowie der Beteiligungs-
werte und letztlich auf denWert des Anteilscheins des Anlegers. Diese komplexen, in-
tegrierten Berechnungen sind durch so genannte In-Memory-Technologien möglich.
Dabei werden die Kalkulationen in Echtzeit unter paralleler Verwendung mehrerer
Prozessorkerne im Arbeitsspeicher durchgeführt. Ausschließlich Portfoliosysteme,
welche derartige Technologien nutzen, verfügen zugleich über die erforderlichen
technologischen Grundlagen des digitalen Controllings. Abweichungen werden mit
Hilfe autonomer, digitaler Assistenzsysteme berechnet und die Verantwortlichen über
Konsequenzen informiert.
„Unterm Strich liefert
die integrierte Betrach-
tung für Manager und
Investoren eine ungleich
schnellere und validere
Informationsgrundlage
für alle Entscheidungen.“
Thomas Krings,
Geschäftsführer der
IRM Management Network GmbH
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