Softwareguide Real Estate 2018 - page 50

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SOFTWAREGUIDE
REAL ESTATE
2018
I
PARTNERING
Ohne Zusammenarbeit
geht es nicht mehr
Die Digitalisierung führt die Software-Hersteller zu Zukäufen und Kooperationen.
Über das zunehmende Partnering im IT-Ökosystem.
Ausgewählte
> Zukäufe
und
> Kooperationen
Kalshoven Groep
(IT-Lösungen gewerbliche Immo-
bilienwirtschaft, Niederlande)
Aareon
Square DMS
(Case-Management-
Lösungen, Niederlande)
phi-Consulting
(IT-Lösungen Energie-
wirtschaft)
SG2ALL
(Hosting, Niederlande)
SAP
(SAP-Gold-Partner-
status als Value
Added Reseller)
Microsoft
(Gold Independent
Software Vendor)
Ista, Techem, Brunata-Metrona, Kalo, Minol
(Integrierte Abrechnung,
Energiemanagement)
KIWI.KI
(schlüssellose
Türzugangssysteme)
VRG HR
(HR-Lösungen)
BBT
(Planung,
Controlling)
IWB
(technische Bestands-
verwaltung)
CalCon
(Bestandserfassung)
Wolters Kluver
(Mahn- und Klagewesen)
I
m nächsten Jahr wird jeder Zweite in
Deutschland ein Smartphone besitzen,
was den Trend zummobilen Einsatz von
Software überApps und anderemobile Lö-
sungen weiter verstärkt. Dadurch steigen
die Ansprüche der Kunden, zum Beispiel
an die Verfügbarkeit von Informationen
und die Erreichbarkeit des Dienstleisters.
Gleichzeitig zwingen Fachkräftemangel
und steigender Kostendruck Immobilien-
unternehmen künftig dazu, die Ressource
Arbeitskraft so effektiv und effizient wie
möglich einzusetzen. Rechtliche Rege-
lungen unterstützen diesen Trend zur Di-
gitalisierung.
Es gibt bereits eine EU-Verordnung,
die Wohnungsunternehmen zur elektro-
nischen Rechnungsstellung verpflichtet.
Sie wird in den nächsten Jahren in nati-
onales Recht umgesetzt. Im Bereich der
Energieversorgung tragen Wärmepreis-
bildung, Kostenneutralitätsnachweis und
Smart Metering zur Digitalisierung bei.
Dies hat starke Auswirkungen auf das
gesamte digitale Ökosystem. Von die-
sen Entwicklungen werden nicht nur die
Unternehmen der Immobilienwirtschaft
getrieben, sondern auch die Software-
Hersteller.
VIER GROSSE HERAUSFORDERUNGEN
Die
digitale Transformation und die daraus
resultierenden Herausforderungen in
der Arbeitsweilt werden Sven Denecken
vom Software-Hersteller SAP zufolge
weiter zunehmen. In der „Computerwo-
che“ nannte er vier Faktoren der digi-
talen Transformation, die den IT-Markt
und neue Software-Lösungen bestimmen
werden: „Cloud, Mobile, Big Data und
Business Networks. Unternehmenmüssen
etablierte Geschäftsmodelle verändern,
dazu ist Software nötig.“ Günther Igl von
Microsoft sieht durch die Digitalisierung
„Impulse quer durch alle Branchen und
Wertschöpfungsbereiche unserer Wirt-
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