Region Report Frankfurt - page 27

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WOHNEN
der südlichen und westlichen Fassade.
Zur Straßenseite hin nimmt die kleintei-
lig gegliederte Fassade die Parzellierung
der Nachbargebäude auf: Ihre Gestaltung
aus Klinkerriemchen und Putz sowie die
Verkleidung aus Vollklinkersteinen im
Sockelbereich beziehen so typische Ele-
mente wie Gesimse, Traufkanten und eine
durchlaufende Sockelzone auf zeitgemäße
Weise ein. Geplant nach der EnEV (Ener­
gieeinsparverordnung) 2014 sieht das
energetische Konzept die Wärmeerzeu-
gung für Heizung und Warmwasser über
eine Gas-Brennwerttherme vor, die durch
eine Solarkollektoranlage auf dem Dach
unterstützt wird. Der Entwurf stammt von
Stefan Forster Architekten Frankfurt. Die
Fertigstellung des Projektes ist für Som-
mer 2017 geplant.
te fehlt bezahlbarer Wohnraum in fast
allen Teilen der Stadt. Die Lage wird sich
in absehbarer Zeit nicht entspannen, da
der Magistrat mit einem Anstieg auf über
800.000 Einwohner innerhalb der nächs
ten 15 Jahre rechnet. Damit wird unser
Angebot im mittleren Preissegment auf
eine breite Nachfrage am Markt treffen“,
ist sich Bien-Ries-VorstandWolfgang Ries
sicher.
WOHNUNGSBAU IN KOOPERATION
In der
Waldstraße in Kelsterbach errichtet die
Unternehmensgruppe Nassauische Heim-
stätte/Wohnstadt insgesamt 80 Neubau-
wohnungen, 44 davon öffentlich gefördert.
Die nicht mehr sanierungsfähigen alten
Wohnblöcke aus den 1950er Jahren wur-
den zurückgebaut. Die Investitionssumme
für das Projekt beträgt insgesamt rund 15
Millionen Euro. Das Grundstück stellt die
Stadt in Erbbaurecht zur Verfügung. Das
Land beteiligt sich mit einem Zuschuss
in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Weitere
880.000 Euro steuert die Stadt Kelster-
bach bei. Sie erhält dafür Belegungsrechte.
„Die Nassauische Heimstätte bestätigt
mit diesem Bauprojekt die Attraktivität
der Kommunen rund um die Metropole
Frankfurt. Die angespannte Wohnsituati-
on endet nämlich nicht an der Frankfur-
ter Stadtgrenze, sondern erstreckt sich auf
den gesamten BallungsraumRhein-Main“,
sagt die für denWohnungsbau zuständige
hessische Ministerin Priska Hinz. „Kels­
terbach hat seit einigen Jahren einen ra-
santen Zuzug zu verzeichnen. Wichtig
ist für uns, dass wir breite Bevölkerungs-
schichten mit Wohnraum versorgen
können. Unsere Belegungsrechte für die
geförderten Wohnungen in der Waldstra-
ße unterstützen uns bei diesem Auftrag“,
ergänztManfredOckel, Bürgermeister der
Stadt Kelsterbach.
EIN PHOENIX IN BOCKENHEIM
Der Projekt-
entwickler Cityraum Development baut
in Frankfurt-Bockenheim den Wohn-
komplex Phoenix mit 36 Eigentumswoh-
nungen. Die Einheiten verfügen über eine
Fläche von 65 bis 190Quadratmetern. Das
neue Wohngebäude in der Hermann-
Wendel-Straße orientiert sich architek-
tonisch an der Nachbarbebauung aus der
Gründerzeit. Sichtbar wird dies durch
Erker und auskragende Balkone entlang
«
Gabriele Bobka
Im Gallus entstehen
Mikroapartments
für Wochenend-
pendler und Young
Professionals
Foto: Architekten Theiss u. Benchmark
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