Immobilienwirtschaft 1/2026

41 · Immobilienwirtschaft · 01 / 2026 DE TEILNEHMENDEN • Saidah Bojens, Instone Real Estate, Niederlassungsleiterin Berlin und Sachsen • Heiko Maaß, BerlinHyp, Bereichsleiter Vertrieb Inland CRE • Michael Brumbauer, BayernLB, Head of Real Estate Berlin • Frank Wolters, Tegel Projekt GmbH, Co-Geschäftsführer entwicklungssicht ist der Mangel an Personal in den Verwaltungsbehörden. Dieser verzögert die Abstimmung von planungs- und genehmigungsrechtlichen Themen erheblich. Denn wenn ausreichend Personal vorhanden ist, funktioniert das auch. In der Praxis allerdings werden Projekte häufig durch Vorbehalte, überzogene Anforderungen oder langwierige Entscheidungsprozesse behindert. Wie könnte man das ändern? Bojens: Die Priorisierung von unwichtigen Details ÜBERWIEGEN Frank Wolters: Wir stehen in engem Austausch mit der Kreditwirtschaft bei der Entwicklung des ehemaligen Flughafenareals in Tegel. Unabhängig von der politischen Situation in Berlin sehen wir ein nachhaltiges Interesse an Investitionen und die Bereitschaft, gewisse Risiken einzugehen, solange die Rahmenbedingungen stimmen. Wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, können auch große Herausforderungen gemeistert werden. Was tun Sie dafür? Wolters: Unsere Aufgabe ist es, verlässliche Grundlagen zu schaffen: Wir treiben Planungen voran, entwickeln die notwendige Infrastruktur und koordinieren den kompletten Stakeholder-Dialog. Im Wohnungsbau übernehmen wir die Geschäftsbesorgung für das Land Berlin, und im gewerblichen Bereich sind wir eigenwirtschaftlich unter anderem in der Entwicklung von Gewerbe-, Industrie- und Sondergebieten tätig. Und was die Risikobereitschaft nach der Wahl anbelangt – das müssen wir beobachten. Wo hakt es, Frau Bojens, akut in der Planungs- und Genehmigungsrealität in Berlin? Bojens: Die zentrale Herausforderung aus ProjektIn Kooperation mit

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