Nachfrage und stabile Faktoren. Büros funktionieren aus unserer Sicht nur in zentralen Lagen“, urteilt Jan Gumprecht, Mitglied der Geschäftsleitung. Zu den Nischen mit Potenzial zählt der OFB-Manager studentisches Wohnen. „Es gibt allein beim Frankfurter Studierendenwerk 4.000 Personen auf der Warteliste, die Dunkelziffer ist weitaus höher. Die leerstehenden Büros im Mertonviertel wären für eine Umnutzung zu Studentenwohnheimen sehr geeignet.“ RECHENZENTREN ALS BELIEBTES INVESTMENTPRODUKT Auf diese Lage hat auch Michael Stapf, Geschäftsführer der LBBW Immobilien, ein Auge geworfen: „Wir erkennen grundsätzlich Konversionspotenzial in Büro-B-Lagen wie im Mertonviertel und in Niederrad. Die Preise für alte Bürobestände sind vielerorts allerdings noch zu hoch, weil dabei meist nur der Rohbau erhalten werden kann.“ Im Fall einer Umnutzung zu klassischem Wohnen muss derzeit nahezu ausschließlich mit ausländischem Kapital kalkuliert werden, so Britta Barth: „Deutsche institutionelle Anleger sucht man leider weiterhin vergeblich – auch in Frankfurt.“ Allen voran bei der Umnutzung zu Eigentumswohnungen, wo Barth mehr Nachfrage im Einzelvertrieb verzeichnet, könne nur ein Abriss die Wirtschaftlichkeit des Projekts sicherstellen, wie Jan Gumprecht meint: „Da sehen wir mehr Potenzial zu einer echten Umwandlung 1 AYR HAUS 1 Conren Land sanierte und repositionierte den Büroturm AYR in der Solmsstraße in der City West 2 AYR HAUS 2 Die repräsentative neue Lobby des AYR ist das Herzstück der Büroimmobilie 3 4 DAS HAFENPARKQUARTIER von B&L wird 2026 als Mischnutzungsareal mit Hotel, Wohnen und Büro fertiggestellt. Ankermieter im Ostend ist die ING Bank 3 4 49 · Immobilienwirtschaft · 04 / 2025
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