_1DQM6_Anzeige_Tagungsbroschuere_Berghaus_Druck_versionAugust26.pdf; s1; (210.00 x 143.00 mm); 24.Aug 2026 11:23:23;PDF_CMYK_Profilanwendung; L.N. Schaffrath DruckMedien Personalentwicklung 41 intensiven Tag ein stimmiges Entspannungssetting bietet. So kann das Gefühl von Erschöpfung vertrieben werden. 1. Gemeinsames Abendessen Wer glaubt, dass es beim Abendessen allein ums Essen geht, der irrt. Gemeinsames Speisen war schon im Mittelalter die Grundlage für gemeinsames Handeln. „Das Tafeln war immer auch ein bündnisstiftendes Element“, sagen die Historiker. Man verpflichtete sich für die Zukunft zu einem bestimmten Verhalten gegenüber den Tischgenossen. Wer jemals umzog und von seinen neuen Nachbarn mit Brot und Salz begrüßt wurde, der spürte wahrscheinlich intuitiv, dass es beim Essen auch um Zugehörigkeit geht. In der Regel wird am Abend eines Tagungstages von dem Personal eines Restaurants ein mehrgängiges, nicht zu schweres Menü serviert. Dabei entsteht eine entspannte Dinneratmosphäre. Eine feste Menüfolge und das Servieren am Platz sorgen für Ruhe im Raum. Redebeiträge können entspannt zwischen den Gängen eingeplant werden. Aber: Ein Menü trifft selten alle Geschmäcker zu 100 Prozent. Als Alternative kann ein Buffet mit unterschiedlichsten Speisen aufgebaut werden. Der Vorteil eines Buffets ist die Flexibilität, denn jeder kann sich so viel und was auch immer angeboten wird auf seinen Teller laden. Ein einfaches Buffet kann durch eine Live-Cooking-Station optimiert werden. Hier werden einzelne Speisen vor Ort und vor den Augen der Gäste zubereitet. Im Sommer sind beispielsweise BBQ-Buffets mit Steaks oder Gemüse direkt vom Grill sehr beliebt. Flexibilität bedeutet auch Unruhe. Es werden immer mal wieder Gäste aufstehen und zum Buffet laufen. Die Gäste sitzen beinahe nie gleichzeitig, was Reden oder Spiele während des Essens nahezu unmöglich macht. Man kann aber auch als Gruppe das Abendessen gemeinsam zubereiten und erleben, wie aus Kollegen echte Partner werden. Beim gemeinsamen Kochen wachsen Teams unter dem Überbegriff „Genuss“ zusammen. Man braucht dazu allerdings eine erfahrene, pädagogisch versierte Hotelküche, die auch Ungeschickte zum Kochen anleiten kann. 2. Lockere Aktivitäten Ein Kochevent dürfte allerdings in den meisten Fällen am Ende einer Tagung zu anstrengend und zu aufwendig sein. Gleiches gilt für die Inszenierung eines Essens als Krimidinner. Gemein-
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