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Der Wunsch nach mehr Flexibilität
führt auch dazu, dass sich mobile
Anwendungen weiter durchsetzen
werden. Mobile Anwendungen und
‚Employee-Self-Services‘ geben Mit-
arbeitern standort- und zeitunab-
hängig die Gelegenheit, sich über
Dienstpläne oder Zeitkonten zu in-
formieren, Anträge auf ‚Wunsch-
schichten‘ zu stellen oder Dienste zu
tauschen. Vorgesetzte können auch
auf Reisen auf die Anträge ihrer Mit-
arbeiter zeitnah reagieren. Wachsen-
de Anforderungen an die Flexibilität
sind daher das Topthema der künfti-
gen Arbeitswelt. Zum Thema ‚Cloud‘
möchte ich Bitkom-Präsident Dieter
Kempf zitieren: ‚Cloud-Services sind
die Innovationstreiber bei der Bereit-
stellung und Nutzung von IT-Leistun-
gen‘, verkündete er vor Kurzem. Das
gilt bislang allerdings noch nicht für
alle Anwendungsfelder. Im Bereich
‚Workforce Management‘ ist die
Nachfrage nach cloudbasierten Lö-
sungen noch sehr gering.“
Bei der Cloud fehlt die Akzeptanz
Auch Gunda Cassens-Röhrig, Mit-
glied der Geschäftsleitung der GFOS,
erwartet, dass sich mobile Anwen-
dungen in der Zeitwirtschaft durch-
setzen werden: „Zeiterfassung muss
heute nicht mehr zwingend am sta-
tionären PC erfolgen. Längst haben
Smartphones und Tablet-PC die Un-
ternehmen erobert, und die Nach-
frage nach mobilen Lösungen steigt
stetig an. Mit unserem Modul gfos.
Mobile könnenWorkflows, Genehmi-
gungen und Buchungsdaten direkt
über das Smarthpone abgesetzt wer-
den. Mitarbeiter können ihre Zeitbu-
chungen vornehmen, Projektzeiten
und Kostenstellen erfassen, Urlaub
beantragen und sich über aktuelle
Saldenstände mittels Web-App infor-
mieren. Für Führungskräfte sind die
An- und Abwesenheiten ihrer Mit-
arbeiter stets einsehbar. Jederzeit
können auch Personaleinsatz- und
Dienstpläne sowie Auswertungen
eingesehen werden. Die Daten wer-
den mittels https verschlüsselt und
erst bei Erreichen der Datenbank
entschlüsselt. Die Daten liegen zen-
tral bei uns oder beim Kunden, aber
immer auf einem gesicherten Ser-
ver. Derzeit fehlt beim Thema Cloud
vielen Personalern noch die Akzep-
tanz, sodass sich die Cloud, wenn
überhaupt, erst in einigen Jahren
durchsetzen wird. Im Bereich der
Zutrittskontrolle wird sich künf-
tig noch viel bewegen. Das Thema
Biometrie steht etwa noch ganz am
Anfang. Das bezieht sich nicht nur
auf die vielfach fehlende Akzeptanz,
sondern vor allem auf die Technik.
Die Verfahren müssen schneller und
sicherer werden. So ist etwa die Feh-
lerrate bei den ‚Finger-Anlern‘-Pro-
grammen immer noch zu hoch. Das
wird sich sicherlich ändern.“
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„Die Cloud wird sich erst in einigen
Jahren durchsetzen, wenn überhaupt.“
Gunda Cassens-Röhrig, Mitglied der Geschäftsleitung der GFOS
„Flexible und vor allem benutzerfreund
liche User-Interfaces bleiben im Trend.“
Jürgen Klipfel, Product Category Manager bei Interflex Datensysteme