Immobilienwirtschaft 1/2026

16 · Immobilienwirtschaft · 01 / 2026 Schwerpunkt Die Immobilie 4.0 Anlagen fließen in ein zentrales Monitoring. Daniel Depta, Senior Vertriebsmanager Efficient Facilities, beschreibt die Vision: digitale Zwillinge in technisch und wirtschaftlich sinnvoller Detailtiefe, verknüpft mit Echtzeitdaten und simulationsfähig für Energieverbräuche oder Wartungszyklen. Der Mehrwert entsteht durch integrierte Datenplattformen, die BIM, CAFM, Energiemanagement, IoT-, Wetter- und Energiedaten zusammenführen. Auf dieser Basis ermöglicht SPIE Energieoptimierung, Performance-Monitoring, Predictive Maintenance und ESG-Reporting mit klar definierten Einsparzielen. Hemmnisse sieht Depta weniger in der Technologie als in Datenqualität und Transparenz. KI werde künftig als intelligenter Assistent Techniker und Facility Manager unterstützen und nachhaltige Betriebsmodelle weiter stützen. FAZIT Gebäudetechnik 4.0 ist operative Realität und ein zentraler Wettbewerbsfaktor. Die systematische Nutzung von Gerätedaten steigert Effizienz, Komfort und Nachhaltigkeit und sichert langfristig den Immobilienwert. Der entscheidende Hebel liegt im Zusammenspiel von Technik, Organisation und Datenkompetenz. Über das einzelne Gebäude hinaus entstehen intelligente Quartiere, in denen Energieflüsse, Speicher und Mobilität integriert gesteuert werden. Gerätedaten werden damit zur strategischen Ressource – Grundlage neuer Geschäftsmodelle und Motor des datengetriebenen Gebäudebetriebs. „ZIELE SIND MEHR KOMFORT, HÖHERE ENERGIEEFFIZIENZ UND MESSBARE CO2-REDUKTION.“ Dr. Andreas Wetzel, technischer Leiter Gebäudeautomation bei SAUTER Deutschland 1 PROBLEM: Daten werden oft nicht systematisch genutzt, so Andreas Wetzel 2 3 SAUTER Transparenz und Datenstruktur sind Voraussetzung für eine digitalisierte und effiziente TGA 3 1 2

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