13 · Immobilienwirtschaft · 01 / 2026 SIEMENS: DIGITALE GEBÄUDETECHNIK ALS WERTTREIBER Siemens nutzt mit Building X eine Cloud-basierte Plattform, die Daten aus Heizungs-, Lüftungs-, Licht- und Sicherheitssystemen integriert. In Büro- und Industrieimmobilien werden Energieverbräuche kontinuierlich analysiert und Optimierungen automatisiert umgesetzt. Energieeinsparungen von zehn bis 30 Prozent sowie eine höhere Anlagenverfügbarkeit gelten als realistisch. Digitale Services versteht Siemens als zentralen Hebel, um Gebäude in nachhaltige und wirtschaftlich effiziente Assets zu transformieren. Building X bündelt Energie-, Nachhaltigkeits- und Betriebsdaten in einem zentralen Dashboard. Betreiber identifizieren Ineffizienzen, senken den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent und reduzieren Instandhaltungskosten durch prädiktive Wartung typischerweise um 15 bis 30 Prozent. CO2-Emissionen lassen sich um zehn bis 15 Prozent verringern. Diese Transparenz ist vollständig in ESG-Reporting- und Dekarbonisierungsstrategien integriert und steigert den Wert ganzer Immobilienportfolios. Siemens adressiert zudem Herausforderungen vernetzter Gebäude wie Interoperabilität, Datenintegration und IT-Sicherheit. Building X setzt auf offene Standards, eine durchgängige Datenarchitektur und einen ganzheitlichen Cybersecurity-Ansatz auf Basis von Zero Trust, IEC 62443 und der Charter of Trust. Der Erfolg wird anhand klarer KPIs gemessen, darunter Energieverbrauch pro Fläche, Emissionen, Betriebskosten und Nutzerkomfort. SAUTER: OPERATIVES RÜCKGRAT DES DIGITALEN GEBÄUDES SAUTER hat digitale Services und Predictive Maintenance durch Fernwartung und kontinuierliche Zustandsdatenauswertung zur Praxisreife geführt. GA-Techniker analysieren den Betrieb online und greifen ein, bevor Störungen auftreten – ein wichtiger Hebel angesichts des Fachkräftemangels. Die Anlagenverfügbarkeit steigt, Lebenszyklen verlängern sich. Grundlage ist eine digitalisierte Gebäudeautomation, die weit über klassische Mess-, Steuer- und Regelaufgaben hinausgeht. „Ziele sind mehr Komfort, höhere Energieeffizienz und messbare CO2-Reduktion“, so Dr. Andreas Wetzel, technischer Leiter Gebäudeautomation bei SAUTER Deutschland. Automatische, bedarfsabhängige Funktionen für Heizung, Lüftung und Kühlung sowie intuitive Bedienkonzepte sind heute Standardanforderungen. Viele notwendige Daten seien bereits vorhanden, würden jedoch noch nicht systematisch genutzt. Zentrale Plattform ist das SAUTER Vision Center. Es vereint alle GA-Komponenten, speichert Gebäudedaten zentral und „AUTOMATISIERTE ZÄHLER- ABLESUNG, ENERGIE-BENCHMARKING SOWIE KI-GESTÜTZTE PRÜFUNGEN VON WARTUNGS- UND BETREIBERPFLICHTEN WIRKEN ALS EFFIZIENZTREIBER.“ Dirk Brandt, Geschäftsführer Key Accounts Strabag PFS Quelle: Siemens Wie Building X funktioniert Ein mehrschichtiger Ansatz – So macht Siemens mit Building X die TGA digitaler OFFENHEIT: Automatisierung und Energieeffizienz optimal nutzen DATEN: Organisation und Konsolidierung KONNEKTIVITÄT: Hardware-Integration und Datenerfassung
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