1. CONTENT: Weniger zeigen, mehr aussagen Die häufigste Falle: Zu viel Information auf einem Dashboard. Wenn User einen Report mehrfach lesen müssen, um ihn zu verstehen, haben Sie verloren. Sie überfliegen ihn – oder ignorieren ihn komplett. Nur relevante Informationen zeigen Reduzieren Sie den Inhalt auf das Wesentliche. Wenn Sie ein Dashboard für den Vertrieb erstellen, gehören Marketing-Metriken nicht dazu. Jede Information, die nicht direkt zur Entscheidungsfindung beiträgt, ist Ballast. Die richtige Visualisierung wählen Nicht jede Darstellungsform passt zu jedem Datensatz. Content selektiv anzeigen Nicht jede Information muss sofort sichtbar sein. Nutzen Sie Drill-Down-Funktionen, Pop-ups und expandierbare Bereiche. Das beschleunigt Ladezeiten und reduziert visuelle Überfrachtung. Ikonografie nutzen Icons helfen Anwendern, schneller zu navigieren und Informationen zu erfassen. Sie müssen keine eigenen Icons erstellen – Bibliotheken wie „Font Awesome“ bieten skalierbare Vektorgrafiken, die Sie frei anpassen können. 2. LAYOUT: Struktur schafft Klarheit Content-Reduktion ist nur der Anfang. Wie Sie diesen Content anordnen, entscheidet darüber, ob Anwender ihn verstehen. Mit einem Wireframe starten Bevor Sie Ihr Dashboard bauen, skizzieren Sie es. Auf Papier, Whiteboard oder mit Tools wie Balsamiq. Ein sogenanntes Wireframe hilft Ihnen, die Struktur zu durchdenken und reduziert Iterationszyklen. Elementgrößen gezielt einsetzen Einheitliche Größen reduzieren Ablenkung. Aber: Einheitlich bedeutet nicht identisch. Nutzen Sie Größe und Position strategisch, um Hierarchien zu schaffen. Wenn eine Kennzahl wichtiger ist als andere, geben Sie ihr mehr Platz – visuell und positionell. Auf Grid-Layouts setzen Ein Raster-Layout mag wie Cheating wirken, aber es funktioniert. Grids schaffen natürliche visuelle Strukturen und helfen Anwendern, Informationen schneller zu erfassen. Gruppieren Sie ähnliche Daten zusammen – jedes Dashboard sollte eine Geschichte erzählen, nicht nur Zahlen zeigen. Whitespace nutzen Negativraum ist kein verschwendeter Platz. Whitespace erhöht die Lesbarkeit, trennt Informationsblöcke und verbessert die Usability auf kleinen Bildschirmen. Umgeben Sie wichtige Metriken mit mehr Whitespace – das lenkt die Aufmerksamkeit darauf. Die wichtigsten Visualisierungstypen Visualisierung Wofür geeignet Wann nicht geeignet Tabellen Exakte Zahlen müssen bekannt sein Trends erkennen, Daten vergleichen Liniendiagramme Kontinuierliche Daten und Trends über Zeit Kategorienvergleich Balkendiagramme Kategorien vergleichen, Rankings zeigen Zeitliche Entwicklungen Kreisdiagramme Prozentuale Anteile am Ganzen Mehr als 5 Segmente, präzise Vergleiche 6
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