KOKON – Meet the difference. Raum für Ideen, Begegnungen und besondere Events im Harz. Erfolgreiche Tagungen brauchen Räume, in denen Ideen entstehen, Beziehungen wachsen und gemeinsame Erlebnisse bleiben. Genau dafür öffnet ab September der KOKON im Naturresort & Spa Schindelbruch seine Türen. Mitten im Harz verbindet die neue Event- und BBQ-Location stilvolles Design mit Ruhe, Weite & Natur. Bis zu 180 Gäste finden Raum für Tagungen, Produktlaunches und Abendveranstaltungen. Außenküche, Lounge und Showroom schaffen Erlebnisse, die verbinden. Spa, exzellente Kulinarik und Rückzugsorte schenken neue Energie – für Begegnungen und Impulse, die nachwirken. Weitere Infos unter: www.schindelbruch.de/de/naturresort/ ihr-mehrwert Advertorial Visualisierung: Rendering / KI generierte Darstellung der Eventlocation Kokon _1EKZI_1_2_Anzeige_Sonderheft Tagen_Advertorial_Schindelbruch_RZ_rose.pdf; s1; (210.00 x 143.00 mm); 09.Sep 2026 11:53:23;PDF_CMYK_Profilanwendung_ab150dpi; L. N. Schaffrath DruckMedien Coaching-Methode 57 beängstigend, weil sie das innere Rauschen hörbar macht. Doch gerade darin liegt ihre Kraft: Schweigen unterbricht Muster, entschleunigt, macht spürbar, was wirklich wichtig ist. Schweigen kann als Intervention verstanden werden. Wer schweigt, lädt andere ein, ihre eigenen Worte, Bilder und Antworten zu finden. Der Begleiter tritt zurück, um den inneren Stimmen der Klienten Raum zu geben. Schweigen ist nichts Passives, sondern eine Form aktiver Präsenz. Gerade in der Ausbildung von Wegbegleitern zeigt sich oft: Unsicherheit entsteht, wenn Stille auftritt. Viele versuchen, sie sofort mit Aktion zu füllen. Doch Schweigen ist keine Lücke, sondern eine Ressource. Es ist die Zeit, in der innere Prozesse wirken, Gedanken sich sortieren, Gefühle Gestalt annehmen. Darum ist es hilfreich, Schweigen bewusst einzusetzen. Ein paar Minuten stilles Gehen oder Sitzen an einem Ort können mehr Integration bewirken als Austausch. Der wortlose Raum des Schweigens lässt das Geschehene wirken. Die Fertigkeit besteht darin, Schweigen nicht als Leere zu fürchten, sondern als bewusste Integrationszeit sinnvoll zu gestalten. Es ist eine Einladung, den Dingen Raum zu geben, bis sie sich von selbst zeigen. Schweigen wirkt, wenn es von Präsenz und Zugewandtheit des Wegbegleiters getragen ist. Praxisbeispiel: In einem Coaching im Wald arbeitet ein Klient intensiv mit Naturmaterialien an seinem Visionsbild. Der Prozess berührt ihn emotional tief. Er arbeitet 45 Minuten, erklärt und verändert, hinterfragt und lässt dem Prozessfluss freien Lauf. Am Ende entsteht ein Bild auf dem Waldboden, mit dem er nicht gerechnet hatte. Für ihn ein Durchbruch und eine Fülle an Erkenntnissen. Er macht ein Foto, um das finale Ergebnis zu dokumentieren. An dieser Stelle überlege ich mir, ob ich mit Coachingfragen weiterarbeite, um die entstandene Dynamik zu nutzen. Doch dieses Mal schlage ich vor: »Lass uns fünf Minuten schweigen, am Baum sitzen und den Naturgeräuschen lauschen. Wenn du möchtest, kannst du auch immer wieder auf dein Bild schauen.« Zuerst wirkt er irritiert, dann nickt er. Wir beide verweilen in Stille, hören den Wind in den Bäumen rauschen, das Vogelzwitschern, beobachten den eigenen Atem und geben uns Gedanken hin. Nach einiger Zeit atmet der Klient tief durch, als wäre die Erkenntnis tiefer gesackt. Als wir wieder in den Austausch gehen, sagt er: »Ich habe gerade verstanden, was dieses Visionsbild für mich bedeutet, wie wertvoll es ist und wie groß seine Wirkung.« Es war keine Coachingfrage, die die Erkenntnis brachte, sondern der stille Raum, in dem die Erfahrung ohne Worte nachwirken konnte.
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