Sensationeller Ostseeblick garantiert! Die perfekte Location für Tagungen, Kongresse, Messen und Events Am Yachthafen 1 18119 Rostock-Warnemünde Tel. +49 381 5040-0 www.hohe-duene.de _1C85D_Anzeige_Yachthafenresidenz_Hohe_Düne_210x143mm_2024_07_final.pdf; s1; (210.00 x 143.00 mm); 21.Jul 2026 13:58:59;PDF_CMYK_Profilanwendung_ab150dpi; L. N. Schaffrath DruckMedien Seminarreportage 25 überrascht. Wir bleiben an einer Lichtung stehen. Ich glaube es kaum, aber wir sind schon eine gute Stunde unterwegs und haben schon viermal angehalten und uns gegenseitig ausgetauscht. Eine schöne Gelegenheit ist das, mit anderen ins lockere Gespräch zu kommen. Breathwalk eignet sich also auch sehr gut als Auftaktveranstaltung einer Tagung, wenn Teilnehmer einander kennenlernen sollen. Jetzt kommt noch ein letztes Element hinzu, das Mantra. Wieder im Viererrhythmus sagen wir im Geiste: „Sa ta na ma“. Die Silbenfolge stammt auch aus dem Yoga. Also ab jetzt: vier Schritte, vier Atemsegmente, vier Fingertipps und vier Silben. Die Silben habe ich sofort durch „eins zwei drei vier“ ersetzt, das fühlte sich für mich besser an, andere nahmen „Ha le lu ja“. Das ist egal, jeder wie er mag. Bewegung bringt innere Ruhe Zum Abschluss unseres 90-minütigen Breathwalks bleiben wir noch einmal zusammen stehen und schauen bewusst in die Natur. Jeder achtet auf seine Sinne: Was rieche ich, was sehe ich, was höre ich, wie fühlt sich das in mir gerade an? Was schiebt sich gerade in meinen Blick? Interessant: Jeder sieht etwas anderes: Farben, Formen, die Schuhe des Nachbarn. Denn jeder ist nun bei sich. Ich bin ausgesprochen positiv überrascht. Als langjährige Chorsängerin wusste ich zwar, dass man mit Atemtechnik den eigenen Körper beeinflussen kann, aber dass das Zusammenspiel von Atmung und Bewegung in der Natur soviel Einklang und innere Ruhe hervorbringt, hat mich doch ziemlich beeindruckt. Dass es funktioniert mit dem Ausschalten des „Geschnatters im Kopf“, bestätigen übrigens seit Jahren 95 Prozent aller ihrer Teilnehmenden, erzählt uns Marlene. Auch viele, die zunächst skeptisch sind: „Als ob ich nicht wüsste, wie man atmet“, spottete mal eine Teilnehmerin zu Beginn mit hochgezogener Augenbraue. Es müssen keine 90 Minuten sein, man kann die Techniken auch in kürzeren Spaziergängen einsetzen, geübte Breathwalker kommen natürlich auch schneller in ihren Rhythmus. Es muss auch nicht die Heide oder der Wald sein. „Man kann das auch von Laterne zu Laterne machen“, meint Marlene, „wenn es gerade nicht anders geht, auch von Flur zu Flur“. Am schönsten finde ich an der Methode, dass es kaum Einstiegshürden gibt. Schuhe an und los. Auch mit körperlichen Einschränkungen kann man das machen, es ist kaum anstrengend. Wir gehen schließlich bewusst langsam und drücken bewusst die Pausentaste im Kopf.
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