Personalmagazin bAV Spezial 12/2026

4 Betriebliche Altersversorgung personalmagazin bAV Foto: plainpicture / Oliver Brenneisen Die Betriebsrente steht im Ranking der beliebtesten betrieblichen Benefits auf Platz eins. Für jeden zweiten Beschäftigten und für rund zwei Drittel der Arbeitgeber zählt sie zu den drei wichtigsten Zusatzleistungen eines Unternehmens. Das zeigt der Benefits-Report von Allianz Pension Partners. Auf Platz zwei steht für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer die flexible Arbeitszeitgestaltung. Gleitzeit oder Vertrauensarbeitszeit, mobiles Arbeiten und die Möglichkeit, die Arbeit in der Firma vor Ort mit Homeoffice zu kombinieren, bleiben hoch attraktiv. Idealerweise wird dies mit Zeitwertkonten und flexiblen Übergangsmöglichkeiten in den Ruhestand kombiniert. Die betriebliche Krankenversicherung und das betriebliche Gesundheitsmanagement gehören ebenfalls zu den Top drei der Benefits. Für jeden vierten Beschäftigten und jedes vierte befragte Unternehmen sind auch diese Versicherungs- und Vorsorgeangebote Pflichtbestandteile eines schlagkräftigen Benefits-Pakets im Betrieb. „Die Betriebsrente bietet eine ideale Ergänzung der gesetzlichen Rente, weil hier Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam für ein zusätzliches Einkommen sorgen. Sie steht zu Recht ganz oben auf der Beliebtheitsskala und ist damit das wichtigste Element, wenn sich Arbeitgeber mit Zusatzleistungen als hoch attraktiv darstellen möchten“, sagt Heinke Conrads, die im Vorstand der Allianz Lebensversicherung das Firmenkundengeschäft verantwortet. Unternehmen in Deutschland sehen, so die Umfrageergebnisse, aktuell drei große personalpolitische Herausforderungen: Sie möchten weiterhin Beschäftigte gewinnen, Krankenstände reduzieren und generell ihre Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen. 87 Prozent der befragten Unternehmen spüren weiterhin den Fachkräftemangel – teils punktuell, teils flächendeckend. Zwei Drittel (65 Prozent) nennen die Gewinnung neuer Mitarbeiter sogar als die größte personalpolitische Herausforderung. Dies vor allem im Hinblick auf die Nachbesetzung der Baby-Boomer-Generation, also der Stellen von älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den Ruhestand gehen. Immerhin werden bis Ende des kommenden Jahrzehnts fast 14 Millionen Menschen das Rentenalter erreichen. Etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent) der befragten Unternehmen sieht die Reduzierung des Krankenstands als eine der entscheidenden Herausforderungen. 4 von 10 Befragten möchten generell ihre Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen, 38 Prozent der Unternehmen wollen in arbeitgeberfinanzierte Benefits investieren. Betriebsrente hoch priorisiert Chefsache

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