09_2014
wirtschaft + weiterbildung
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nal-Themen von morgen teil. Das Beson-
dere daran: Die gemeinsame Dynamik im
Netzwerk hebt die Themen hervor, die
das Potenzial haben, die zukünftige Ent-
wicklung der Arbeitswelt zu bestimmen.
Die Teilnehmer erleben unmittelbar die
klärende und synchronisierende Kraft
kollektiver Intelligenz.“
Messe jetzt auch mit
Produktvergleichen
Auch einige Aussteller der „Zukunft Per-
sonal“ sind in einem neuen Forum ver-
treten: An allen drei Messenachmittagen
geben sie beim sogenannten „HR Solu-
tion Check“ den Messebesuchern einen
kurzen Einblick in ausgewählte Produkte
und Dienstleistungen – jeweils im direk-
ten Vergleich mit zwei oder drei Mitaus-
stellern, die ein ähnliches Angebot im
Programm haben. In den moderierten
Runden präsentieren sie ihre Innovatio-
nen und Anwendungen am Markt, de-
monstrieren die wichtigsten Funktionen
und zeigen den gewinnbringenden Ein-
satz für Unternehmen.
„Neben dem Futurelab HR haben wir
mit dem HR Solution Check ein zweites,
neues Format initiiert. Es soll den Besu-
chern einen komprimierten Produktver-
gleich ermöglichen“, erklärt Christiane
Nägler, Projektleiterin der „Zukunft Per-
sonal“. „Mithilfe dieses kompakten In-
formationsangebots haben Personalfach-
leute die Möglichkeit, in kürzester Zeit
über informative Videocasts oder Präsen-
tationen verschiedene Lösungen und An-
bieter kennenzulernen.“ Besonders emp-
fehlenswert sei der HR Solution Check für
Personaler, die kurz- oder mittelfristig In-
vestitionsentscheidungen treffen müssten
und auf der Suche nach einer sinnvollen
Entscheidungshilfe seien.
Wie die Macher der „Zukunft Personal“
berichten, soll außerdem künftig dem
Thema „betriebliche Gesundheitsförde-
rung“ ein noch breiterer Raum gegeben
werden. Neben der Sonderfläche „Corpo-
rate Health“ (vom Ausgleichssport bis zur
Stressprävention) beleuchtet ab 2014 eine
auf zwei Tage erweiterte Vortragsreihe
das akute HR-Handlungsfeld – inklusive
Best-Practice-Beispielen aus ganz unter-
schiedlichen Branchen.
Martin Pichler
Zeitplan
Thema des Futurelab
14. Oktober 2014
09:30 – 11:00 Uhr
Praxisforum 8 | Futurelab HR
– Halle 3.2
„New Work Order – Wege zu einer neuen Arbeitskultur“,
Moderation: Birgit Gebhardt, eine Trendexpertin der Xing
AG.
Gebhardt skizziert in einem Impulsvortrag eine New Work
Order: die transparente Verknüpfung von Wissen mit
Personen über Abteilungs-, Unternehmens- und sogar
Arbeitskontexte hinweg. Anschließend können Teilnehmer
diskutieren, wie eine flexibel-dynamische Kollaboration,
motiviert durch unternehmerische Anreize, persönliche
Lernziele und gemeinsame Werte aussehen könnte.
14. Oktober 2014
12:00 – 13:30 Uhr
Praxisforum 8 | Futurelab HR
– Halle 3.2
„Erfolgsstrategien und Recruiting-Tools der Zukunft ent-
wickeln“,
Moderation: Dr. Lars Janzik, Senior Director
Product Management, Monster Worldwide Deutschland
GmbH.
Sie möchten Ihr Recruiting neu gestalten? Hier entwi-
ckeln Sie gemeinsam mit anderen HR-Fachleuten die
richtigen Ideen.
15. Oktober 2014
09:30 – 11:00 Uhr
Praxisforum 8 | Futurelab HR
– Halle 3.2
„Demokratisierung von Unternehmen: Warum wählen Mit-
arbeiter nicht ihre Chefs?“,
Moderation: Marc Stoffel, CEO,
Haufe-Umantis AG.
Die Teilnehmer lernen demokratische Führungsansätze
kennen, die bis hin zur Wahl der Führungskräfte durch die
Mitarbeiter reichen. In einer anschließenden Diskussion
geht es um die Zukunftsfragen: Wie können Betriebe
künftig mehr Demokratie praktisch umsetzen?
16. Oktober 2014
09:30 – 11:00 Uhr
Praxisforum 8 | Futurelab HR
– Halle 3.2
„INQA vernetzt: Mit kollektiver Kraft die Zukunft von Arbeit
gestalten“,
Moderation: Peer-Oliver Villwock, Referatslei-
ter im Bundesministerium für Arbeit.
Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) lädt zum
vernetzten Erfahrungsaustausch ein. Im Mittelpunkt
steht der Transfer der vielfältigen Erfahrungen in ein
gemeinsames Bild von zukunftsfähigen, mitarbeitero-
rientierten Arbeitsbedingungen in wettbewerbsfähigen
Unternehmen.
Die Themen des neuen „Futurelab“
Ablauf.
Die Messe „Zukunft Personal“ bietet mit dem
„Futurelab HR“ ein neuartiges Forum: Dank eines mode-
rierten, softwaregestützten Diskurses wird ein kollektiver
Gedankenaustausch der Messebesucher ermöglicht.