eine ausführliche Beratung zum Thema
Prüfungen vorzutragen. Aber bei einem
Studienanfänger mit hoher Formalität
sollte das Thema „Prüfungen“ angemes-
sen gewürdigt werden.
Gerade weil von formal veranlagten
Studenten misslungene Prüfungen in
mehrerer Hinsicht als stark belastend
empfunden werden, sie ein hohes Si-
cherheitsbedürfnis sowie den Hang zum
Perfektionismus haben, können ihnen
Prüfungen besonders am Anfang des
Studiums als gewaltige Hürden erschei-
nen. Dies gilt vor allem im Fernstudium,
in dem Klausuren nicht zwangsläufig im
(soziale) Unterstützung bietenden Klas-
senverband absolviert werden. So sollte
im Beratungsgespräch gezielt darauf hin-
gearbeitet werden, Sorgen vor der Prü-
fungshürde zu verkleinern, indem ...
• das Sicherheitsbedürfnis ernst genom-
men wird,
• Unterstützungsangebote zur Prüfungs-
vorbereitung genau aufgezeigt werden,
• dargelegt wird, wie andere (formale)
Studenten diese Herausforderung ge-
meistert haben,
• die Qualitäten und Ressourcen des Per-
sönlichkeitsfaktors gewürdigt werden,
• für den Fall einer misslungenen Prü-
fung Unterstützung angeboten wird.
So kann der durchdachte Einsatz von Per-
sönlichkeitsdiagnostik zum wirksamen
Handwerkszeug und Wettbewerbsvorteil
des Bildungsanbieters werden, weil beide
Seiten gewinnen.
Der Student findet sich schneller und
besser in die neue herausfordernde Situ-
ation ein und sammelt schneller Studien-
erfolge, da er individuell zugeschnittene
Unterstützung erfährt. Der Anbieter op-
timiert sein Angebot kundengenau und
profitiert von erfolgreicheren Studenten,
was zum Beispiel vielfältige Auswirkun-
gen von positiver Mund-zu-Mund-Propa-
ganda bis hin zu niedrigeren Abbruch-
quoten haben kann.
Christian Warneke
Sicherheit zu haben, durch den Kontakt
zu anderen das Richtige zu lernen.
Fazit:
In der vorliegenden Studie konnte
ein vorläufiger Nachweis erbracht wer-
den, dass sich die Persönlichkeitsausprä-
gung eines Studierenden sowohl auf sein
Verhalten als auch auf seinen Erfolg im
Fernstudium auswirken. Für Bildungs-
anbieter stellt sich damit die Frage, in-
wieweit eine persönlichkeitsspezifische
Individualisierung von Weiterbildungs-
maßnahmen möglich und sinnvoll ist.
Beispielsweise könnte der Einsatz eines
guten Persönlichkeitsfragebogens bei der
Beratung von Studienanfängern Nutzen
stiften. So kann die Persönlichkeit des
Studenten direkt mit der neuen Situation
im berufsbegleitenden Studium in Ver-
bindung gebracht werden. Dies bedeutet
konkret, dass in der Beratung sehr viel
schneller und sehr viel genauer auf mög-
liche erfolgskritische Besonderheiten des
Studiums eingegangen werden kann. Es
lohnt sich nicht bei jedem Studenten,
Wirtschaft & Weiterbildung
ET: 30.08.2013
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