Seite 11 - wirtschaft_und_weiterbildung_2013_11-12

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ISAGA CONFERENCE
JULY 07–11, 2014
DORNBIRN, AUSTRIA
AN DER FH VORARLBERG (FHV)
5 Tage
internationale und interdisziplinäre
Planspiel–Fachkonferenz und Workshops
5 Tage
Ausstellung 250 Jahre Planspiele
2 Tage
Produkt-Showroom mit über 30
führenden Planspielherstellern
11/12_2013
wirtschaft + weiterbildung
11
Arbeitsklima
Unsachliche Streitkultur
Knapp jeder zweite Vorgesetzte
in Deutschland bleibt bei Aus-
einandersetzungen mit seinen
Mitarbeitern nicht sachlich:
47 Prozent der Führungskräfte
unterscheiden einer Studie
zufolge bei Streitigkeiten am
Arbeitsplatz nicht klar zwi-
schen Person und Sache. Folg-
lich sei die Unternehmenskul-
tur in fast jeder zweiten Firma
durch mangelnde Achtung
und Wertschätzung geprägt,
kommentieren die Autoren
die Ergebnisse. Für die Stu-
die hat die Personalberatung
Rochus Mummert 50 HR-
Führungskräfte sowie 1.000
Arbeitnehmer befragt. Neben
Konflikte.
Einer
Studie zufolge
wird jeder zweite
Chef beim Streit
mit Mitarbeitern
unsachlich.
Coaching-Umfrage
Ihre Meinung ist gefragt
Wie wirkt Coaching? Das ist eine der zentralen Fragen
der „Coaching-Umfrage Deutschland“. Seit über zehn
Jahren wird die Studie von Jörg Middendorf, Chef des
BCO Büro für Coaching und Organisationsberatung in
Köln, mit wechselnden Partnern herausgegeben. Ziel
der Studie ist es, einen transparenten Überblick über
den Coaching-Markt zu erreichen und damit die Ent-
wicklung der Profession zu fördern. Dieses Jahr dürfte
die Umfrage noch mehr Erkenntnisse zum Status Quo
des Markts ergeben, denn diesmal werden neben den
Coachs auch Klienten nach ihrer Meinung gefragt.
Damit soll ein Abgleich zwischen den Angaben der pro-
fessionellen Coaching-Community und deren „Endkun-
den“ ermöglicht werden. Teilnehmen können professio-
nelle Coachs und Klienten vom 1. November 2013 bis
zum 31. Januar 2014 unter
der zwischenmenschlichen
Komponente haben die Unstim-
migkeiten offenbar auch wirt-
schaftliche Folgen: In knapp
90 Prozent der hiesigen Firmen
komme es durch Streit zu Pro-
duktivitätseinbußen, sagen die
Studienteilnehmer.
In den meisten Fällen sind
der Umfrage zufolge unklare
Anweisungen durch Vorge-
setzte der Stein des Anstoßes
(46 Prozent). Doch auch
administrative Fragen können
demnach zum Pulverfass wer-
den: In 43 Prozent der Streit-
fälle seien Diskussionen über
Arbeitszeiten für den Zwist
verantwortlich.