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wirtschaft + weiterbildung
11/12_2013
Internationale Planspieltagung am Bodensee
Isaga-Planspiel-Konferenz 2014
Planspielmethoden kommen in verschie-
denen Feldern zum Einsatz: in der Perso-
nal- und Organisationsentwicklung, der
Aus-, Fort- und Weiterbildung und der Ent-
scheidungs- und Handlungsunterstützung
für Führungskräfte. Gemäß dem Motto
„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, ein
Planspiel sagt mehr als tausend Bilder“
findet vom 7. bis 11. Juli 2014 im öster-
reichischen Dornbirn die internationale
Tagungsort.
Die Fachhochschule Vorarlberg
im österreichischen Dornbirn, wo im Juli
2014 die Planspielkonferenz stattfindet.
Mitarbeiterfluktuation, nach-
lassendes Engagement, Produk-
tivitätseinbußen und geringerer
Gewinn: Das sind einer Studie
von Development Dimensions
International (DDI) zufolge
die häufigsten Folgen mittel-
mäßiger Führung. Am unmit-
telbarsten wirkt diese sich
demnach auf die Leistung der
Mitarbeiter aus: 65 Prozent der
Befragten sagen, durch schlech-
tes Management sinke die Pro-
duktivität und das Engagement
der Team-Mitglieder. Eine
schwache operative Führungs-
Management
Planspiel-Konferenz statt. Die Konferenz
der Isaga (International Simulation And
Gaming Association) ist die 45. ihrer Art.
Nur alle zehn bis 15 Jahre findet die Veran-
staltung im deutschsprachigen Raum statt.
Diesmal wird sie vom deutschen, österrei-
chischen und schweizerischen Fachver-
band (Sagsaga) mitorganisiert und an der
Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn
ausgerichtet.
Das Thema der diesjährigen Tagung lautet:
„The shift from teaching to learning: indivi-
dual, collective and organizational learning
through gaming & simulation”. Inhalte sind
klassische Planspiele aller Art wie zum Bei-
spiel Computersimulationen, verhaltens­
orientierte Rollenspiele mit und ohne com-
puterunterstützte Simulation, haptische
Brettplanspiele, aber auch neuere Ansätze
von digitalen und nicht-digitalen Lern-
spielen, Game-based-Learning, Serious
Games und webbasierte Fernplanspiele.
Auch aktuelle Themen im Bereich Business
Wargaming, Gamification und Simulation
virtueller Mikrowelten mithilfe von agen-
tenbasierten und/oder System-Dynamics-
Modellierungs- und Szenariotechniken
werden aufgegriffen. Die Fachkonferenz
dauert fünf Tage, erwartet werden rund 500
Teilnehmer aus rund 40 Nationen, die sich
auf ein abwechslungsreiches Programm
freuen können: Einige Höhepunkte bilden
Keynotes, Podiumsdiskussionen und inter-
aktive Workshops, in denen Planspiele kon-
kret ausprobiert werden können. Außer-
dem bietet die Konferenz die Möglichkeit,
aktuelle wissenschaftliche Forschungser-
gebnisse aus einem breiten Spektrum von
Fachdisziplinen zu diskutieren.
Neben der Konferenz findet vom 8. bis zum
9. Juli 2014 eine begleitende Produktmesse
statt, bei der cirka 30 führende Planspiel-
hersteller und Planspielentwickler ihr
Angebot zeigen. Weiterhin wird die Kon-
ferenz von einer öffentlichen Ausstellung
über 250 Jahre Geschichte der Plan- und
Lernspiele im deutschsprachigen Raum
begleitet. Dabei können sich die Besucher
Planspielklassiker aus verschiedenen Jahr-
hunderten ansehen.
Anmeldung, weitere Informationen, Call
for Papers und Mediacenter finden Sie
unter
ie Kontakt­
adresse lautet:
ebene führe zudem laut 59
Prozent der Befragten zu einer
erhöhten Wechselbereitschaft
bei Führungskräften und Team-
Mitgliedern. Dass ihr Unterneh-
men aufgrund schwacher Füh-
rungskräfte sogar weniger ren-
tabel arbeite, sagen 26 Prozent
der 300 HR-Manager, die DDI
in Zusammenarbeit mit dem
US-Personalerportal HR.com
und dem Institute for Human
Resources weltweit befragt hat.
Die Studienautoren wollten
außerdem wissen, was die
befragten HR-Manager für die
Gründe schlechter Führung
halten. Als Hauptgrund nennen
über die Hälfte (56 Prozent)
einen Mangel an zwischen-
menschlichen Fähigkeiten bei
den Führungskräften. 33 Pro-
zent sind der Meinung, dass es
den Führungskräften zudem an
strategischen Fähigkeiten man-
gele. Das könnte an fehlenden
Entwicklungsmöglichkeiten für
Manager liegen: Nur 19 Prozent
der Befragten sind der Mei-
nung, dass die Qualität ihrer
Führungskräfteentwicklung
hoch oder sehr hoch sei.
Foto: FH Vorarlberg
Wie sich mittelmäßige Führung
auf das Unternehmen auswirkt