Seite 51 - personalmagazin_2015_01

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ist es, die Tools und Empfehlungen des
Beraters zielsicher in die Organisation zu
tragen und aus dem Beratungsprojekt im
ersten Schritt ein Eos-HR-Projekt und an-
schließend ein Eos-Projekt zu machen. So
sollten einzelne Arbeitsschritte wie das
Kompetenzmodell verstärkt hausintern
zusammen mit den Führungskräften ent-
wickelt werden, ohne dabei den Rahmen
des Gesamtsystems zu verlassen. Da die
inhaltliche Reorganisation des Bonussys-
tems zwar konzeptionell erarbeitet, aber
noch nicht umgesetzt wurde, wird dieser
Teilprojektschritt das Jahr 2015 prägen.
Darüber hinaus steht ein konsequenter
und begleitender Evaluierungsprozess
neuer oder sich verändernder Stellen,
unterschiedlichen Erwartungshaltungen
immer kritisch. Wichtig ist vielmehr die
Kombination der verschiedenen Leis-
tungs-, Karriere- und Vergütungsthemen,
um ein systematisches und nachvollzieh-
bares Gesamtwerk zu schaffen.
Ausblick
Ein solches Projekt kann nicht innerhalb
weniger Monate realisiert werden. Be-
gonnen mit der Bewertung der Stellen
Anfang 2013 war es für Eos wichtig, dass
in allen Projektschritten das Manage-
ment sowie die Führungskräfte einbezo-
gen waren. Daneben wurde ein besonde-
res Augenmerk auf die zukünftige Rolle
der HR-Mitarbeiter gelegt. Denn wichtig
die kontinuierliche Anpassung des Kom-
petenzmodells an die aktuellen Anforde-
rungen von Eos sowie die marktgerechte
Steuerung und Anpassung der Soll-Ge-
haltsbänder im Mittelpunkt der weiteren
Arbeiten.
JULIANE FINKE
ist Director
Human Resources bei der Eos
GmbH in Krailling.
DR. FRIEDRICH FRATSCH­NER
ist
Geschäftsführender Partner bei
Baumgartner & Partner Manage-
ment Consultants in Hamburg.