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Tonalitäten beim Anschreiben. Hierzu
versendet man in einem AB-Test jedes
Mailing an eine festgelegte Zahl von Kan-
didaten. So lernt man im Laufe der Zeit,
welche Art von Anschreiben in Ton und
Inhalt bei welchen Berufsgruppen am be-
sten funktionieren. Diese systematische
Vorgehensweise sorgt dafür, dass das
Know-how auch dann im Unternehmen
verbleibt, wenn einer der eigenen Active
Sourcer vom Wettbewerb gesourced und
abgeworben wird.
JAN KIRCHNER
ist Ge-
schäftsführer der Digitalagen-
tur Wollmilchsau GmbH.
PDF-Format. Um die Suche in Google gut
eingrenzen zu können, sollten Recruiter
dafür die gängigen Suchbefehle kennen.
So gibt man in das Suchfeld „intitle:“
und dann ohne Leerzeichen den Begriff
ein, der im Titel der gesuchten Webseite
auftaucht. Im Fall des Screenshots sollen
die Begriffe „Lebenslauf Maschinenbau“
enthalten sein. Gibt man in das Suchfeld
„inurl:“ und dann einen passenden Be-
griff ein, sucht die Suchmaschine in den
Links nach den eingetragenen Begrif-
fen. Im Beispiel aus dem Screenshot wä-
re dies der Begriff „Vorlage“, nach dem
gesucht wird. Manchmal werden diese
beiden Suchbefehle auch mit „allintitle:“
oder „allinurl:“ angegeben. Dies hat den
gleichen Effekt. Mit dem Suchbefehl
„filetype:“ in Kombination mit einem
Dokumententyp sucht Google nur Doku-
mente, die diesem Typ entsprechen. Im
Beispiel ist dies das PDF-Format.
Ansprache geeigneter Kandidaten
Neben der Suche ist die richtige Anspra-
che der entscheidendste Prozessschritt
beim Active Sourcing. Die Massenver-
sendung von Standardanschreiben mit
Links zur eigenen Stellenbörse ist der
sicherste Weg zum Misserfolg. Ein emp-
fehlenswerter Ansatz sind strukturierte
Experimente mit unterschiedlichen
BILDERGALERIE
In der Personalmagazin-App finden Sie
eine Übersicht von Netzwerken, die sich
im Active Sourcing für verschiedene
Berufsbereiche nutzen lassen.