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„Die bisherigen Daten liefern interes
sante Einblicke in die Praxis des Per
sonalmanagements. Allerdings können
wir Aussagen über die Wirkung von Per
sonalinstrumenten erst im Zeitverlauf,
also nach den nächsten Befragungswel
len machen“, erläutert Sliwka.
Den Fachkräftemangel sehen die
meisten Betriebe als die zentrale He
rausforderung des Personalmanage
ments in den nächsten zwei Jahren. Das
ist wenig überraschend, vielmehr wer
den damit andere Umfragen bestätigt.
Auf die Frage „Welche Personalproble
me erwarten Sie in den nächsten bei
den Jahren?“ antworten 60 Prozent
der Betriebe mit „Fachkräfteengpass“,
während hohe Lohnkosten (28 Pro
zent) und hohe Fehlzeiten (26 Prozent)
deutlich zurücktreten. Das gilt für Be
triebe aller Größenklassen: Betriebe
mit über 500 Beschäftigten nennen
den Fachkräftemangel allerdings noch
häufiger als zentrales Problem als
kleine Betriebe mit 50 bis 99 Mitarbei
tern (68 beziehungsweise 56 Prozent).
Zur Vermeidung des Fachkräfteeng
passes spielt die Personalplanung ei
ne wichtige Rolle. Darüber ist sich die
Mehrheit der Betriebe im Klaren. Von
den Betrieben mit über 500 Mitarbei
tern verfügen 80 Prozent über einen
Personalplan. Das war zu erwarten.
Überraschend ist allerdings, dass auch
die Mehrheit der kleineren Betriebe eine
systematische Personalplanung macht.
Der Horizont der Personalplanung
liegt bei den meisten Betrieben bei we
niger als drei Jahren. Nur 22 Prozent der
Betriebe planen drei Jahre oder länger.
Die Altersstruktur der Belegschaft wird
von 58 Prozent der Betriebe untersucht,
42 Prozent tun das nicht – obwohl die
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mit dem
Einfachsten
.
„Rund 27 Prozent der
Betriebe mit mindestens
50 Beschäftigten nutzen
Social Media zur Perso
nalrekrutierung.“
LPP Betriebsbefragung 2013 und IAB-
Betriebspanel 2012