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Bei Fragen wenden Sie sich bit te an
Prognosen des künftigen Arbeitsvolu
mens, zum Beispiel Kunden, Umsatz,
Kassentransaktionen, Kassenbons, Auf
tragsvolumen, Projekte oder auch Calls,
entsteht ein Forecast, der die Basis für
die Personaleinsatzplanung bildet.
Die relevanten Informationen fließen
aus Vorsystemen in die Bedarfsermitt
lung. Das Ziel ist eine genaue Beschrei
bung des Bedarfs innerhalb eines
möglichst kurzen Zeitraums. Dieser
Forecast bildet dann die ideale Basis für
eine äußerst genaue bedarfsoptimierte
Planung. Durch den konsequenten Ab
gleich des prognostizierten Arbeitsvolu
mens mit den tatsächlich angefallenen
Ist-Stunden lässt sich die Qualität des
Forecasts und damit auch der Personal
einsatzplanung stetig steigern.
Die Mitarbeiterinteressen wahren
Um den gestiegenen Anforderungen
der Mitarbeiter gerecht zu werden und
diese zu motivieren, sollten Unterneh
men versuchen, ihren Mitarbeitern die
in ihren Lebenssituationen wünschens
werte Flexibilität zu gewähren – durch
Arbeitszeit- und Arbeitsortflexibilisie
rung. Natürlich darf diese neue Flexi-
bilität nicht zu Chaos führen. Alle Un
ternehmensbereiche müssen weiterhin
reibungslos funktionieren. Diese An
forderungen stellen Personalplaner vor
große Herausforderungen, die manuell
nicht mehr zu bewältigen sind.
Teilzeitkontingente, Lebensarbeits
zeitmodelle oder auch lebensphasenori
entierte Arbeitszeiten können in einer
Workforce-Management-Software para
metriert werden und finden somit bei
der Planung automatisch Berücksichti
gung. Auch Arbeitszeiteinschränkungen
für bestimmte Zeiten oder Arbeitsplätze
können über ein Planungsbuch hinter
legt werden und fließen so in die Pla
nung ein.
Darüber hinaus ist in vielen Unterneh
men ein zunehmender Trend zur Mehr
generationenbelegschaft festzustellen.
Diese Entwicklung erfordert ein besse
res Verständnis für die Qualifikationen
und Stärken der jeweiligen Altersgrup
pen als Grundlage für eine erfolgreiche
Personalplanung. Durch das Planen des
Personals in Planungsgruppen kann für
altersgemischte Teams gesorgt werden,
um einen Know-how-Transfer von den
erfahrenen an jüngere Mitarbeiter zu
gewährleisten. Denn auch die Qualifizie
rung von Mitarbeitern spielt im Umfeld
des demografischen Wandels eine immer
bedeutendere Rolle.
Steigende Bedeutung von Mobilität
Ein weiteres Trendthema: 2013 waren
laut Schätzungen 35 Prozent aller Be
schäftigten weltweit mobil im Einsatz.
Je flexibler die Arbeitszeiten und je
mobiler die Mitarbeiter werden, desto
wichtiger wird es, Prozesse orts- und
zeitunabhängig zu controllen – dies
gilt natürlich auch für das Workforce
Management. Ein mobiles Workforce
Management ermöglicht den Mitarbei
tern, Zeit- und Projektzeitbuchungen,
Kostenstellenzuordnungen sowie die
Beantragung von Urlaub direkt über
Smartphone oder Tablet vorzunehmen.
Auch Auswertungen über aktuelle Sal
denstände, Einsatzpläne, Wünsche oder
Fehlzeitenanträge für die kommende
Dienstplanperiode können jederzeit
über das mobile Gerät abgerufen oder
eingegeben werden. Darüber hinaus
können auf einem Tablet-PC komplette
Dienstpläne erstellt und abgebildet wer
den. Dem einzelnen Mitarbeiter kann
bei Nutzung von Web-Apps die Dienst
planeinteilung zur Verfügung gestellt
werden, sodass diesem direkt ersicht
lich wird, wann und wo er an welchen
Tagen eingeplant ist. Auch diese Zunah
me an Transparenz erhöht die Mitarbei
termotivation.
Altersgemischte Teams tragen zu einem Know-how-Transfer im Unternehmen bei.
Anzeigensonderveröffentlichung
Gunda Cassens-Röhrig
ist Mitglied der Geschäfts-
führung und Bereichsleiterin
Workforce & Security bei der
GFOS mbH mit Sitz in Essen.