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Bei Fragen wenden Sie sich bit te an
Unternehmenskultur und Veränderung
4. Der Gedanke der „Sustainability“ wird in immer mehr Unter-
nehmensleitbildern aufgenommen. Was meint dieser Begriff?
A
Die Handlungen von Menschen, Unternehmen, Staaten et
cetera so zu gestalten, dass die Bedürfnisse der Gegen-
wart befriedigt werden, ohne zu riskieren, dass künftige
Generationen ihre ökonomischen, ökologischen und
sozialen Bedürfnisse nicht erfüllen können
B
Unternehmerisches Handeln so zu gestalten, dass es sich
am Wertegerüst der sozialen Marktwirtschaft orientiert
C
Die Unternehmenskultur so zu gestalten, dass Kunden-
orientierung im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie
steht
5. Welche Rolle spielen Mitarbeiterbefragungen im Rahmen
eines Prozesses zur Veränderung der Unternehmenskultur?
A
Instrument zur Analyse der Ist-Unternehmenskultur
B
Instrument zur Entwicklung der Soll-Unternehmenskultur
C
Instrument zur Einbindung der Mitarbeiter
D
Instrument zum Monitoring bei der Fortentwicklung
der Unternehmenskultur
E
Instrument zur Beilegung von Konflikten
Wertschöpfungsmanagement
6. Faktororientiertes Personalcontrolling ist ein Ergebnis
beziehungsweise Produkt aus ...
A
... ergebnisorientiertem und substanzorientiertem
Personalcontrolling.
B
... prozessorientiertem und ergebnisorientiertem
Personalcontrolling.
C
... der Betrachtung des Produktionsfaktors „Personal“.
7. Personal- und Personalkostenplanung können auf
verschiedenen Wegen durchgeführt werden, und zwar als .
..
A
Schätzplanung
B
Fortführungsbasis-Planung
C
Nullbasis-Planung
Arbeitsrecht und Sozialpartnerschaft
8. Im Arbeitsvertrag sind als Arbeitszeit 40 Stunden pro
Woche geregelt. Welche Arbeitszeit gilt, wenn im anwend­
baren Tarifvertrag 39 Stunden, in der Betriebsvereinbarung
38 Stunden geregelt sind?
A
39 Stunden, weil der Tarifvertrag besser ist als der
Arbeitsvertrag und die Dauer der Arbeitszeit nicht in der
Betriebsvereinbarung wegen § 77 Abs. 3 BetrVG geregelt
werden kann.
B
40 Stunden, der Arbeitsvertrag geht immer vor.
C
38 Stunden, weil die Betriebsvereinbarung den Tarifvertrag
„aussticht“ und besser als der Arbeitsvertrag ist.
9. Der Arbeitgeber hört den Betriebsrat zur beabsichtigten
Kündigung des Arbeitnehmers A aus betriebsbedingten
Gründen an. Der Betriebsrat widerspricht schriftlich innerhalb
einer Woche, weil anstelle des A aus sozialen Gründen der
Arbeitnehmer B zu kündigen wäre. Was ist die Rechtsfolge?
A
Der Widerspruch führt zur Unwirksamkeit der Kündigung.
B
Erhebt der Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage,
so ist er auf sein Verlangen bis zum rechtskräftigen
Abschluss weiterzubeschäftigen.
C
Der Widerspruch ist unerheblich, weil es Sache des
Gerichts ist, die soziale Auswahl zu beurteilen, und nicht
Sache des Betriebsrats.
D
Der Arbeitnehmer kann seine Weiterbeschäftigung
verlangen, aber nur bis zum Ablauf der Kündigungsfrist.
D
IT-gestützte Planung
E
Vertrauensplanung
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