Seite 35 - personalmagazin_2011_05

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MANAGEMENT
GRUNDSÄTZE
sozialpsychologisch oder personalwirt-
schaftlich orientierten Vertreter zu sagen
haben. Wichtig ist der prüfende Blick, was
besonders in den harten ökonomischen
Disziplinen gelehrt und angewandt wird.
Vierter Schritt: Prüfen Sie in Ihren
kulturpolitischen Aktivitäten, wie sich
Gemeinwesenorientierung für Ihr Un-
ternehmen ausdrückt. Wie ist die Mit-
wirkung in der Beratung staatlicher
Bildungseinrichtungen, wie unterstützen
Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
die (kommunal-)politisch aktiv sind? Un-
terstützen Sie junge Menschen aus bil-
dungsärmeren Schichten? Engagieren Sie
sich in der Seniorenhilfe? Wie eng ist der
Kontakt mit dem Gemeinwesen in Sum-
me ausgeprägt? Sind Produktion und
Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich
weiß, dies ist eine nur bruchstückhafte
Skizze, wie stakeholder-orientiertes Ma-
nagement in HR-Praxis überführt wer-
den kann. Hier ist der Kreativität jedes
Personalbereichs keine Grenze gesetzt.
Die alte schädliche Ideologie muss nicht
nur theoretisch, sondern auch praktisch
entrümpelt werden. Die alte gute Theorie
muss weiter fundiert werden.
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Produkt auf Nachhaltigkeit ausgelegt?
Fünfter Schritt: Aber auch das Uralt-
thema der Kundenorientierung im Rah-
men des Stakeholder-Managements darf
nicht unter den Tisch fallen: Forciert
die Personalarbeit beispielsweise, dass
sich die Mitarbeiter in administrativen
Einheiten tatsächlich auch mit den An-
liegen des Kunden beschäftigen? Oder
ist das nur ein Thema derer im direkten
Kundenkontakt? Wie fließen Kunden-
Feedbacks in die Entscheidungsprozesse
des Unternehmens ein? Wie oft taucht
der Kunde eigentlich in den Trainings-
programmen auf? Nur nominell oder
auch in personam? Ist Servicekultur
und Kundenorientierung zentral im Ver-
änderungsmanagement?
ist Personalvorstand der Deutschen
Telekom und Vorsitzender der Initiative
Wege zur Selbst-GmbH.
Thomas Sattelberger