9
-8.2014
„Erhöhte Anforderungen an die Tätig-
keit dieser Dienstleister (Verwalter
und Makler, Red.) erfordern ausge-
wiesene Sach- und Fachkunde. Mein
Haus wird sich gemeinsam mit dem
Wirtschaftsministerium dieses wich-
tigen Themas intensiv annehmen.
Wir führen auf Arbeitsebene bereits
Gespräche über Möglichkeiten einer
gesetzlichen Regelung.“
Baustaatsekretär Gunther Adler, 12.6. Leipzig
Gutachten (2)
BID: Mietpreisbremse kommt Mietern mit
hohem Einkommen zugute
Die Mietpreisbremse nützt wohlhabendenMietern und hilft Bedürf-
tigen nicht. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das die BID
Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland in
Auftrag gegeben hat. Im Rahmen der Verbändeanhörung wird die
BIDdemBundesjustizministerium eine Stellungnahme zumGesetz-
entwurf schicken. „Wenn die Mietpreisbremse wie geplant kommt,
sind die Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt gravierend“, sagt
Andreas Mattner, Vorsitzender der BID und Präsident des Zentralen
Immobilien Ausschusses (ZIA). Außerdemwird demVerband zufol-
ge die Mietpreisbremse das Investitionsklima auf dem Immobilien-
markt deutlich verschlechtern und sich negativ auf den Neubau und
die Modernisierung der Wohnungsbestände auswirken.
Kommunen verdienen 110,3 Millionen Euro mit Zweitwohnsitzsteuer
Die deutschen Kommunen haben 2013 insgesamt 110,3 Millionen Euro mit der Zweitwohnsitzsteuer eingenommen.
Das sind
1,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Seit 2003 haben sich die Einnahmen verdoppelt. Wie viele einzelne
Kommunen in der Bundesrepublik mitkassieren, wenn Menschen bei ihnen einen Zweitwohnsitz anmelden, erfasst die Behörde nicht. Ob Städte
und Gemeinden eine Zweitwohnungssteuer verlangen, entscheiden sie selbst. Der Hauptstadt Berlin brachte die Abgabe im vergangenen Jahr
beispielsweise 2,69 Millionen Euro ein. Im Vergleich zu 2012 war das ein Plus von knapp 2,3 Prozent.