Seite 61 - Immobilienwirtschaft_2014_06

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6.2014
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„SMART HOME ENDET NICHT AN DER GRENZE DER WOHNUNG“
Das
eigentlich Brisante daran bringt Bitkom-Experte Tobias Arns auf
den Punkt: Die Akquisition vonNest Labs habe gezeigt, „dass das
Smart Home nicht an der Grenze der Wohnung endet, sondern
dort richtig interessant wird, wo es Richtung Cloud geht – und
genau hier traut man Google eine ganze Menge zu“.
Diese Vision einer unbegrenzten Vernetzung aber legt die
Vermutung nahe, dass der Markteintritt von Google mittel- bis
langfristig denn doch deutlich stärkere Auswirkungen auf die
Haustechnik- und Energiebranche haben dürfte, als es manche
Exponenten wahrhaben wollen. Zwar sagt Arns: „Noch ist es zu
früh, um zu beurteilen, wie sich die Google-Akquisition auf das
Marktgefüge auswirken wird.“
Der Umstand aber, dass Großkonzerne wie RWE und Bosch
so viel Gewicht auf das Geschäftsfeld Smart Home legen und dass
ein Telekommunikationsriese wie die Deutsche TelekomAGmit
ihrer Plattform Qivicon in den Bereich des vernetztenWohnens
vordringt, lässt vermuten, dass die Entwicklung jetzt so richtig
Fahrt aufnimmt. „Wir gehen davon aus, dass sich der Markt
für Smart Home ab 2015 in Richtung Massenmarkt entwickeln
wird“, prophezeit jedenfalls Arns. Auch Dr. Norbert Verweyen,
Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH, ist überzeugt, „dass
intelligente Wohnassistenten in zehn Jahren zum Standard im
Wohnungsbau gehören werden“.
Solche Vorhersagen gab es jedoch auch schon vor einigen Jah-
ren, ohne dass sich vernetzte Lösungen rund umdas Haus seither
durchgesetzt hätten. Eine der größtenHerausforderungen, erklärt
Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beimBundes-
wirtschaftsminister, sei, „dass es eine Vielzahl unterschiedlicher,
nicht interoperabler Smart-Home-Ansätze gibt“. Doch auch Zy-
pries zeigte sich amRande der diesjährigen Cebit überzeugt: „Die
intelligente Heimvernetzung hat das Potenzial, sich zu einemMil-
liardenmarkt für deutsche Unternehmen zu entwickeln.“ Fragt
sich nur, wer künftig diesen Markt beherrschen wird.
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Christian Hunziker, Berlin