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6.2014
FBB ERTEILT SPRENGNETTER ZUSCHLAG
Die Sprengnetter Immobilienbewertung hat die Ausschreibung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) zur
Verkehrswertermittlung von tausenden Objekten rund um das BER-Flughafengelände gewonnen.
Die FBB hatte den
Auftrag im vergangenen Jahr europaweit ausgeschrieben. In den kommenden Monaten sind bis zu 5.300 Verkehrswertermittlungen
durchzuführen. Betroffen sind Immobilien im Rahmen des Schallschutzprogramms BER, bei denen zu prüfen ist, ob die Kosten der
erforderlichen Schallschutzmaßnahmen mehr als 30 Prozent des Verkehrswerts gemäß Planfeststellungsbeschluss betragen.
HAUSPREIS-INDEX
Preise für Bestands-
häuser steigen im April
am stärksten
Die Belebung auf dem Wohnim-
mobilienmarkt spiegelt sich im
Verlauf des Europace Hauspreis-
Index EPX wider: Im April zog
der Gesamtindex gegenüber dem
Vormonat um 0,69 Prozent an.
Der Teilindex für Bestandshäuser
nahm mit 1,40 Prozent am stärk-
sten zu. Der Teilindex für neue
Ein- und Zweifamilienhäuser stieg
um 0,78 Prozent. Bundesweit zo-
gen die Preise für Neubauhäuser
mit 3,67 Prozent im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum am stärk
sten an, gefolgt von Eigentums-
wohnungen mit 2,03 Prozent.
Die tatsächlichen Kaufpreise für
Bestandshäuser nehmen auf Jah-
ressicht um 0,40 Prozent zu.
Foto: Savills
STUDIE ZU MAKLERGEBÜHREN
Branche zweifelt am Erfolg des Bestellerprinzips
1
,
4%
nahm der Teilindex für
Bestandshäuser im letzten Jahr zu
Wer zahlt zukünftig die Maklergebühren? Die Branche rechnet damit,
dass es zu Aktivitäten kommen wird, um das Bestellerprinzip zu umgehen.
Schlechte Noten für das Bestellerprinzip:
Unter Immobilienprofis herrscht mehr-
heitlich dieMeinung, dass esMieter inBal-
lungszentren nicht entlasten wird. Statt-
dessen erwarten 90 Prozent eine Umge-
hung des Bestellerprinzips. Das zeigt eine
Studie von ImmobilienScout24, Immobi-
lien Zeitung und Immo Media Consult.
Hierbei wurden über 2.300 Makler und
gewerbliche Vermieter befragt. Grund-
sätzlich wird das Bestellerprinzip von der
Mehrheit der Befragten abgelehnt, wobei
die Ablehnung bei Maklern (74 Prozent)
größer ausgeprägt ist als bei Vermietern
(56 Prozent). Weitgehende Einigkeit (90
Prozent) herrscht hingegen darüber, dass
es zu Aktivitäten kommen wird, um das
Bestellerprinzip zu umgehen: So rech-
nen jeweils zwei Drittel der Makler und
Vermieter damit, dass sich Makler imGe-
genzug für die Zusage zu einer Wohnung
offiziell vom Mieter beauftragen lassen.
Zudem werden verdeckte Provisionen
(Makler: 64 Prozent, Vermieter: 72 Pro-
zent) und überhöhte Abstandszahlungen
(Makler: 57 Prozent, Vermieter: 54 Pro-
zent) befürchtet. Während der politische
Erfolg des Bestellerprinzips eher gering
eingeschätzt wird, rechnen drei Viertel
der Makler mit echten Umsatzeinbußen.
Jeder vierteMakler glaubt, dass das Bestel-
lerprinzip seine wirtschaftliche Existenz
gefährden könnte. Auf Vermieterseite
gehen die Meinungen etwas auseinander.
Eine Mehrheit von 60 Prozent will trotz
des Bestellerprinzips weiterhin mit Mak-
lern zusammenarbeiten. Die Hauptgrün-
de liegen vor allem in der Dienstleistung
begründet. So böten Makler einen für sie
unverzichtbaren Service (60 Prozent) und
hätten die besseren Kenntnisse des Ver-
mietungsmarkts (55 Prozent).
Brian Burgess
wird Head of Central Europe bei
Savills
Der Immobilienberater Savills hat Brian Bur-
gess mit Wirkung zum 1. Mai zum Head of Central
Europe ernannt. Er war bisher Leiter von Savills
Polen und wird weiterhin im Warschauer Firmenbü-
ro ansässig sein.
Brian Burgess
PERSONALIE