Seite 31 - Immobilienwirtschaft_11_2011

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Solvency II ruft Versicherungen
auf den Plan
Damit nicht genug. Versicherungen –
darunter die Allianz – wollen verstärkt
in die Immobilienfnanzierung einstei-
gen. „Das ist ein Anreiz, der aus dem
Solvency-II-Regelwerk herrührt“, erklärt
Reif. Direktinvestments in Immobilien
werden mit 25 Prozent gestresst, Immo-
bilienkredite mit 15 Prozent. Nicht nur
wegen der geringeren Eigenkapitalkosten
ist die Immobiliendarlehensvergabe für
Versicherungen attraktiv. „Sie ist risiko-
arm und bringt mehr Rendite als niedrig
verzinste Kapitalmarktpapiere“, fügt Reif
hinzu. Und die geforderte Garantiever-
zinsung für Lebensversicherungen von
2,25 Prozent – Neuverträge ab 2012: 1,75
Prozent – erwirtschafen die Asseku-
ranzen auf diese Weise allemal.
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„Die Leverage Ratio berücksichtigt nicht,
dass langfristige Immobilienkredite extrem
risikoarm sind.“
Achim Reif, Bereichsleiter Immobilienfinanzierung
Inland des Verbands deutscher Pfandbriefbanken
Bankschuldverschreibungen mit mehr
Eigenkapital unterlegen müssen. Mit
ihnen refnanzieren Immobilienbanken
ofmals den die Beleihungsgrenze von
60 Prozent übersteigenden Teil von Im-
mobilienkrediten. Die Versicherungen
sind im Lande die größten Abnehmer
dieser Papiere. Sie werden allein wegen
der höheren Eigenkapitalkosten auf ei-
nen Renditeaufschlag pochen. „Schon
ohne dessen Berücksichtigung werden
sich Immobilienkredite aufgrund der
schärferen Eigenkapitalanforderungen
– infolge der Basel-III-Vorgaben – im
Schnitt um 50 Basispunkte verteuern“,
prophezeit Reif.
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