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11 I 2011 www.immobilienwirtschaft.de
10 Szene
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CIMMIT 2012
Immobilienbranche
trifft sich im Januar
WOHNUNGSINVESTMENTS
Run nimmt immer weiter zu
Asset-Klasse „Wohnen“: Das Investitionsvolumen steigt.
HOTELIMMOBILIE DES JAHRES
Auszeichnung für
25hours Hotel HafenCity
Das 25hours Hotel HafenCity in Ham-
burg hat die Auszeichnung „Hotelimmo-
bilie des Jahres 2011“ erhalten. Matthias
Niemeyer MRICS, Jury-Vorsitzender des
Hotelforums und Managing-Partner der
StiwaHotelValuation&ConsultingGmbH
Chartered Surveyors: „Das Konzept eines
modernen Seemannsheims mit viel Liebe
zum Detail hat die Jury überzeugt.“
Angesprochen bei der Ausschreibung des
Preises waren sowohl Hotelentwickler als
auch -eigentümer und -betreiber.
Auch die Immobilienbranche schaut
derzeit mit Vorsicht auf die Turbulenzen
der internationalen Kapitalmärkte. Die
zu erwartenden Folgen der Staatsschul-
denkrisen sollen deshalb auch Tema
auf der Cimmit 2012 sein. Der Bran-
chentref fndet am 19. und 20. Januar
2012 in Frankfurt/Main statt. Weitere
Temen sind Finanzierungsmodelle,
Investitionen im deutschen Immobilien-
markt und im internationalen Vergleich,
Corporate Responsibility im Real Estate
Business und Asset-Klassen im Rendite-
vergleich. Das vollständige Programm ist
abrufar unter: www.cimmit.de.
RETAIL-MANAGEMENT-EXPERTISE
1,2 Millionen Quadratmeter
unter Voyager-Management
Retail-Management-Expertise
(RME)
will zukünfig seine Immobilien mit der
Sofware „Yardi Voyager“ der Yardi Sy-
stems GmbH verwalten. RME ist vor
allem imManagement von Einzelhandels-
immobilien tätig und verwaltet ein Immo-
bilienportfolio mit einer Gesamtfäche
von rund 1,2 Millionen Quadratmetern.
Zu dem Portfolio der RME zählt unter an-
derem das CentrO in Oberhausen.
Die Asset-Klasse „Wohnen“ hat seit Beginn 2011 noch einmal an Bedeu-
tung gewonnen. Das Investitionsvolumen übertraf laut einer Analyse von
CB Richard Ellis (CBRE) mit 3,42 Milliarden Euro das entsprechende
Vorjahresergebnis um 39 Prozent. So verzeichnete das Transaktionsvolu-
men bei Wohnpaketen mit jeweils 100 Wohneinheiten und mehr schon
in den ersten neun Monaten 2011 ein höheres Resultat als im Gesamtjahr
2010. Die Zahl der gehandelten Wohneinheiten stieg sogar um 44 Prozent
auf 62.000.
Nach Zahl der Transaktionen wurden im bisherigen Jahresverlauf
mit rund 38 Prozent die meisten Portfolioverkäufe zwischen 20 und 50
Millionen Euro abgeschlossen. Börsennotierte Immobilienunternehmen
stellten mit einem Anteil von 33 Prozent am Gesamtvolumen die größte
Käufergruppierung. Es folgten private Immobiliengesellschafen und Spe-
zialfonds mit jeweils elf Prozent. 2,06 Milliarden Euro oder 60 Prozent des
Gesamtvolumens entfelen auf Käufer aus dem Inland. Es folgten Inves-
toren aus den USA mit elf Prozent und aus Österreich mit sechs Prozent.
Auch verkäuferseitig waren börsennotierte Immobiliengesellschafen mit
24 Prozent des Transaktionsvolumens sehr aktiv. Acht Prozent des Ge-
samtvolumens entfelen auf die Privatisierung öfentlicher Wohnbestände.
Besonders aufällig ist die starke Nachfrage nach Wohnimmobilien in
Berlin. 38 Prozent des Investmentvolumens entfelen auf die Bundeshaupt-
stadt, die von einem niedrigen Mietniveau und einer positiven Bewertung
des Wirtschafsstandorts proftiert.
Foto: Brack Capital; Gerhard Giebener/pixelio.de