Seite 11 - Immobilienwirtschaft_11_2011

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www.immobilienwirtschaft.de 11 I 2011
SÜDDEUTSCHLAND
Schweizer Franken treibt
Ladenmieten
Konstanz. Mieten über dem Durchschnitt.
Der Präsident des Zentralen Immobi-
lienausschusses Dr. Andreas Mattner
und der Parlamentarische Staatssekretär
im Bundesbauministerium Dr. Andreas
Scheuer waren nicht wirklich optimi-
stisch, dass es zusätzlich zum energe-
tischen Gebäudesanierungsprogramm
eine Einigung zwischen Bundestag und
Bundesrat beim Tema Steuererleichte-
rungen geben werde. Beide rechnen eher
damit, dass es in diesem Zusammen-
hang zu einem Kompromiss kommen
könne. In dessen Folge könnte das Ge-
bäudesanierungsprogramm zumindest
aufgestockt werden, wenn im Gegenzug
von weiteren Steuererleichterungen via
abgesehen würde. Mattner bezweifelte
jedoch, dass eine reine Förderlösung die
energetische Bestandssanierung erheb-
lich voranbringen würde. (La)
EXPO REAL-PRESSEKONFERENZ
Die Zukunft der
Förderprogramme
Der Höhenfug des Schweizer Franken
gegenüber dem Euro treibt nicht nur
Schweizer Kunden in die angrenzenden
Städte Deutschlands, sondern auch die
Mieten für Läden in den 1A-Lagen dieser
Städte. Dies wurde bei der diesjährigen
Mietpreisuntersuchung von 170 deut-
schen Städten des Maklerunternehmens
Comfort verifziert. So stiegen die Mie-
ten in den grenznahen Städten Konstanz
und Lörrach weit überdurchschnittlich
um 7,7 Prozent (Konstanz) und 11,1 Pro-
zent (Lörrach) gegenüber dem Bundes-
durchschnitt, der 1,06 Prozent beträgt.
Zwar sind die Schweizer Bürger schon
immer nach Deutschland zum Einkaufen
gefahren, weil das Preisniveau unter dem
in der Schweiz liegt. Die Situation habe
sich aber im laufenden Jahr noch einmal
deutlich verstärkt, so Comfort.
Der Baukonzern Hochtief will in Kana-
da ein Hochbauunternehmen mit einem
Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro
kaufen. Dies kündigte Vorstandschef
Frank Stieler in der „Wirtschafswoche“
an. Zudem prüfe das Unternehmen in
Indien die Übernahme einer Ingenieur-
baugesellschaf. Durch den Erneuerungs-
bedarf bei Straßen und Brücken könnte
auch in Deutschland das Baugeschäf
wieder wachsen, so der Vorstandschef
weiter. Der neue spanische Mehrheits-
eigner ACS habe keine Pläne, Hochtief
stärker in den eigenen Konzern zu inte-
grieren, betonte Stieler. Das sei „weder
möglich noch beabsichtigt“. ACS wolle,
dass Hochtief selbstständig und profta-
bel am Markt agiere.
WEITER AUF WACHSTUMSKURS
Hochtief will in Kanada und Indien kaufen
FRANKFURTER BÜROMARKT
Verhaltener
Flächenumsatz
Im 3. Quartal 2011 wurden in Frank-
furt am Main laut DTZ-Research 89.000
Quadratmeter Bürofäche neu angemie-
tet. Damit wurde das Ergebnis des Vor-
quartals mit 149.000 Quadratmetern
deutlich unterschritten. Immerhin redu-
zierte sich der Leerstand am Frankfur-
ter Büromarkt in den vergangenen drei
Monaten von 14,5 auf 14,1 Prozent.
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