Lediglich um ein Prozent
stieg die durchschnittliche
Miete in 2011 im Vergleich
zum Vorjahr. Dies geht aus dem
F+B-Mietspiegelindex 2011
hervor. Wie schon 2010 führt
München den Mietspiegelindex
an. Mit einer durchschnittli-
chen Nettokaltmiete von 9,58
Euro pro Quadratmeter müssen
Mieter in München 59 Prozent
mehr für ihre Wohnung bezah-
len als im Bundesdurchschnitt.
Mit Germering auf Rang zwei
und Dachau auf Rang fünf sind
zwei weitere Städte im Groß-
raum München in den Top 10
vertreten. Auch im Raum Stutt-
gart liegen die Mieten über
dem Bundesdurchschnitt. Die
in der inneren Metropolregion
Stuttgart gelegenen Kleinstäd-
te Leinfelden-Echterdingen,
Ditzingen und Fellbach belegen
die Ränge drei, neun und zehn.
Auf Rang 24 des F+B-Mietspie-
gelindex ist die einzige in den
Top 50 vertretene ostdeutsche
Stadt platziert: Jena liegt mit
6,89 Euro pro Quadratmeter als
einzige Stadt der neuen Bun-
desländer deutlich über dem
Bundesdurchschnitt. Auch in
Berlin liegt das Mietenniveau im
Ostteil ganze acht Prozent unter
dem deutschen Mittelwert. Ein
Mieter muss demnach in der
Hauptstadt im Schnitt gut 60
Prozent weniger für seine mo-
natliche Nettokaltmiete zahlen,
als es für die gleiche Wohnung
in München vonnöten wäre. Alt-
baubestände der Gründer- und
Zwischenkriegsjahre verzeichnen
nach wie vor die höchsten Miet-
steigerungen. In Hamburg und
Berlin ist diese Entwicklung am
deutlichsten zu erkennen. Für
Wohnungen der Jahrhundert-
wende zahlen die Mieter hier 5,2
Prozent mehr als noch 2010. In
den Beständen der 1920er und
1930er Jahre sind die Nettokalt-
mieten auch deutlich gestiegen
– um 2,9 Prozent im Vergleich
zum Vormietspiegel.
F+B-Mietspiegelindex 2011
Bestandsmieten in Deutschland
steigen nur um ein Prozent
Das Bundeskartel lamt
stellt in einer Antwort auf eine
Beschwerde der Verbraucher-
zentrale Hamburg fest, dass
jedes wärmeerzeugende Un-
ternehmen im Netzbereich des
betroffenen Energieversorgers
Anspruch auf diskriminierungs-
freien Zugang zum Fernwärme-
netz habe. Außerdem sei jedes
Unternehmen, das Wärme er-
zeugt, dazu berechtigt, diese
an Abnehmer auf dem nachge-
lagerten Fernwärmevertriebs-
markt gegen ein angemessenes
Entgelt durchzuleiten. „Dies
könnte der Beginn einer Libera-
lisierung des Fernwärmemark-
tes sein, also einer Trennung
von Erzeugung und Netz sowie
Wettbewerb zwischen mehre-
ren Versorgern“, kommentierte
Axel Gedaschko, Präsident des
GdW Bundesverband deutscher
Wohnungs- und Immobilienun-
ternehmen die Ausführungen
des Kartellamts. Die Wohnungs-
wirtschaft würde einen entspre-
chenden Wettbewerb im Fern-
wärmemarkt, der bei Strom und
Gas bereits selbstverständlich
ist, sehr begrüßen. „Die Einspei-
sungsmöglichkeit von Wärme ist
im Rahmen der Energiewende
ein wichtiger Schritt für die zu-
künftige Energie- und Wärmeer-
zeugung im Wohnquartier“, er-
klärte Gedaschko. „Im Interesse
der Mieter und Nutzer muss
sichergestellt werden, dass ein
funktionsfähiger Wettbewerb
der Versorger zu wirklich ange-
messenen Energiepreisen führt“,
sagte der GdW-Präsident.
GdW
Beginn der Liberalisierung
des Fernwärmemarktes?
Haufe Hammonia
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