Die Dämmplatten wurden mit dem zuge-
hörigen Klebespachtel per Zahntraufel
vollflächig bestrichen und auf den gerei-
nigten, abgeschliffenen und grundierten
Wänden gut eingeschwommen und sauber
aufgeklebt. Die Anschlüsse an Decken und
Wände legte der Handwerker mit Dichtbän-
dern aus, damit die verschiedenen Bereiche
einerseits voneinander entkoppelt sind und
andererseits auch luftdichte Anschlüsse
gewährleistet werden.
Um mögliche Lüf tungs- und daraus
resultierende Schimmelprobleme auszu-
schließen, wurde in die neuen Fenster des
Gebäudes ein Lüftungssystem eingebaut,
das einen kontinuierlichen Luftwechsel
garantiert. Zudem wählte der Architekt
den Filzputz Rotkalk Fein. Dieser Kalkputz
reinigt die Luf t von Schadstoffen und
hemmt laut dem Hersteller die Bildung
von Schimmelpilzen. Um einen haftenden
Putzauf trag zu gewährleisten, wurden
die Dämmplatten zunächst grundiert.
Darauf kann der Putz aufgetragen und
das Gewebe eingebettet werden. Zum
Schluss zog der Polier nochmals eine Lage
Kalkputz als gefilzte Schlussbeschichtung
darüber.
Vorgaben der EnEV 2007 erreicht
Die Fensterlaibungen kleidete der Hand-
werker mit Laibungsplatten aus. Die Hei-
zungsleitungen verlegten Kollegen im
Sockelbereich der Dämmschicht vor einer
zwei Zentimeter dick mit Perlite-Platten aus-
gekleideten Laibungsdämmung und ver-
schlossen diese Tasche nach der Verlegung
der Rohre mit Wärmedämmputz. Elektro-
leitungen wurden hingegen ausschließlich
in den Innenwänden verlegt. „Insgesamt
verbessern wir mit all unseren Maßnahmen
– also den neuen Fenstern, der Lüftungsan-
lage, der modernen Heizung, der Dämmung
der Wände, des Dachs und der Kellerdecke –
das Gebäude energetisch auf die Vorgaben
der EnEV 2007 respektive ein KfW-Effizi-
enzhaus 100“, erläutert Architekt Heller.
Bernd Liczewski leitet das Marktmanagement Putz
und Fassade bei der Knauf Gips KG
Christine Ryll
Architekturjournalistin aus München
Mit der Dämmung der Flanke wird die
Wärmebrückenproblematik minimiert. Das
nicht brennbare Plattenmaterial wird mit dem
im System enthaltenen Klebespachtel auf die
Wand gebracht. Eine Dampfbremse wird nicht
benötigt.
Quelle: Knauf
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