Seite 47 - DIE_WOHNUNGSWIRTSCHAFT_10_2011

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einer hohen Varianz der Bodenrichtwerte
(Großstädte, wie zum Beispiel München,
Frankfurt, Hamburg) festzustellen, dass die
Bodenrichtwerte extrem wertbestimmend
werden und die Grundsteuerbemessungs-
grundlage dominieren (ohne Berücksichti-
gung der Ertragskraft des Grundstücks). Die
Bemessungsgrundlage nach dem Modell
Bremen weist gegenüber dem Modell Süd
eine größere, gegenüber dem Modell Thü-
ringen eine geringere Spannweite auf. In
den Modellstädten, in denen die Boden-
richtwerte (und auch die Mieten) nicht so
große Varianzen aufweisen, zeigt sich wie-
derum eine Tendenz zur Linearisierung der
Werte.
Bewertung der Ergebnisse
Bei der Ermittlung der Bemessungsgrund-
lage nach dem Modell Süd handelt es sich
um ein sehr einfaches, leicht nachvollzieh-
bares sowie nachprüfbares und damit trans-
parentes Verfahren. Durch das Abstellen
auf die Grundstücks- und Gebäudeflächen
und die Anwendung feststehender Äqui-
valenzzahlen wird eine einmal ermittelte
Grundsteuerbemessungsgrundlage später
kaum Änderungen unterliegen. Insbeson-
dere für die Wohnungsunternehmen ist dies
ein wichtiger Aspekt, da die Grundsteuer –
die als Teil der Betriebskosten an die Mieter
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