Seite 96 - CONTROLLER_Magazin_2010_05

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Die Ausübung von Spielräumen hängt von der
bilanzpolitischen Interes-
senlage
und von der individuellen Ertragslage des jeweiligen Unterneh-
mens (…) ab. – Aus: Lüdenbach / Christian: IFRS Essentials, S. 346.
Wir ermahnen unsere Leser jedoch, die Entwicklungen weiterhin mit
höchster Aufmerksamkeit zu verfolgen, da eine Normalisierung der Situa-
tion an den internationalen
Finanzmärkten
auf Jahre nicht absehbar ist.
– Aus Beike, Rolf / Schlütz, Johannes: Finanznachrichten, S. 25.
Ihr Chef
ist nicht Ihr Freund – aber auch nicht Ihr Feind. – Aus: Kettl-
Römer / Dudenredaktion: Verhandeln mit dem Arbeitgeber, S. 8.
Der Sinn
unserer Arbeit
entscheidet darüber, wie sehr wir uns mit un-
serem Job identifizieren. Und dies wiederum entscheidet über unseren Er-
folg, unsere Erfüllung und damit über die zentrale Frage der Produktivität
eines Unternehmens. – Aus: Von Münchhausen: Die sieben Lügenmär-
chen von der Arbeit, S. 110.
Im
Computer
fließt Strom, kein Gedanke. – Aus: Schnur: Schreiben, S. 34.
Denn zumeist lässt sich
Glaubwürdigkeit
und Kompetenz nur über be-
stehende vertrauensvolle Beziehungen und Empfehlungen vermitteln. –
Aus: Lutz / Nitzsche: Praxisbuch Pressearbeit, S. 129.
Besprechungen
In der Diskussion:
Medizinisches Controlling
Holzer Elke, Reich Martin, Hauke Eugen (Hg.)
Controlling
Wien: Facultas Universitätsverlag 2010 – 368 Seiten, € 34,90
Autoren und Buch
Den Angaben nach beruht diese Veröffent-
lichung auf einer Zusammenarbeit des Karl
Landsteiner Instituts für Krankenhausorga-
nisation, der Wirtschaftsuniversität Wien
und dem Branchen-Arbeitskreis Gesund-
heitswesen Österreich des Internationalen
Controller Vereins e.V. (ICV). Gemäß Auto-
rennachweis haben an diesem Buch nahe-
zu 50 Autorinnen und Autoren mitgewirkt.
Ausgangsbasis für diese Veröffentlichung
ist eine Studie zum Stand des Controllings in den Krankenanstalten in Ös-
terreich, die im Rahmen eines Diplomanden-Projekts an der Wirtschafts-
universität durchgeführt wurde. Das Autorenteam beschreibt ein Manage-
mentinstrument für die erfolgreiche Steuerung von Gesundheitsbetrieben.
Inhalt und Gliederung
Einführung – Bestandsaufnahme, Analyse – Controlling und Management
Alle
mittelständischen Unternehmen
, die sich der Einführung eines
dem Unternehmen angemessenen Controllings verschließen, sind dop-
pelt benachteiligt. Zum einen führen sie ihr Unternehmen weniger profes-
sionell und zum anderen erhalten sie keine Kredite oder nur zu schlech-
ten Konditionen. – Aus: Posluschny: Basiswissen Mittelstandscontrolling,
S. 3.
Working-Capital-Optimierung
erfordert die gezielte Verbesserung der
zugrunde liegenden Prozesse und ist daher harte operative Arbeit und kein
Hauruck-Geschäft. – Aus: Klepzig: Working-Capital und Cash Flow. S. 37
Von „web-nahen“ Unternehmen (IT- und Telekommunikationsbranche)
einmal abgesehen, kommen derartige
Web 2.0-Tools
noch sehr spora-
disch und zurückhaltend zum Einsatz. – Aus: Schick: Interne Unterneh-
menskommunikation, S. 195.
Liegt doch in falschen Begriffen, falschen Ideen und falschen Denkweisen
der Ursprung für
falsches Management
. – Aus: Malik: Richtig denken –
wirksam managen, S. 7.
Dem
Produktionsfaktor Wissen
wird in manchen Bereichen bereits
60% bis 80% der unternehmerischen Wertschöpfung zugerechnet und
die Aufmerksamkeit wird dadurch mehr und mehr auf die Organisation
von Wissensprozessen gelenkt. – Aus: Nicolin / Quilling: Organisations-
und Führungsaufgaben, S. 137.
Es ist auch schon angesprochen worden, dass für die gemeinsame Füh-
rungs- und Überwachungsverantwortung die
Zustimmungsvorbehalte
eine immer größere Rolle spielen und dass das Zusammenspiel und die
Informationsversorgung durch die Interne Revision, das Controlling und
die Compliance den Aufsichtsrat vor eine Reihe (noch) ungelöster, aber
noch zu lösender Probleme stellt. – Aus: Freidank: Rechnungslegung,
Steuerung und Überwachung von Unternehmen, S. 339.
Einerseits sehen sich die
Controller
einem Zangenangriff ausgesetzt:
Neue Software macht viele Jobs überflüssig und interne Konkurrenten be-
ginnen, ihnen mögliche Ausweichfelder streitig zu machen. Andererseits
können sich die Controller im Mittelstand sowie durch eine Neudefinition
ihrer Aufgaben neue Arbeitsmärkte erschließen. – Aus: Czenskowsky et
al.: Grundzüge des Controlling, S. 51.
Trotz umfangreicher Informationsbeschaffung und sorgfältiger Planung
verbleiben oft große Spielräume, was die
subjektiven Einschätzungen
und die daraus resultierenden Folgen anbelangt. – aus: Fischl / Wagner:
Der perfekte Business Plan, S. 137.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Anteil der Kosten
abnimmt, der mit der
Standardkostenrechnung
wirksam kontrolliert
werden kann. – Aus: Friedl: Kostenrechnung, S. 285.
Richtig eingesetzt, lässt eine Tabellenkalkulation wie Microsoft Excel (…)
kaum Wünsche offen und ist deshalb für den Einsatz im Controlling prä-
destiniert. – Aus: Klein: Controlling mit Excel, S. 9.
Alfred Biels Literaturforum