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ständige Manager selbst über die jeweils erforderlichen Steuerungs-
informationen, um die in der BSC vereinbarten Ziele zu erreichen.
Biel:
Kann man angesichts der Diskussionen über Ethik und Kultur in
Wirtschaft und Unternehmen und in Anbetracht der Finanz- und Wirt-
schaftskrise überhaupt noch trennen zwischen Wert- und Werteorientie-
rung? Müssen sich nicht beide Elemente ergänzen und wechselseitig ver-
stärken?
Remmel:
Ich denke, die Antwort liegt in dem von mir vertretenen Kon-
zept der „Ganzheitlichen Unternehmensführung“, das heißt, man kann
und darf Wert- und Werteorientierung nicht trennen. Wenn z. B.
Füh-
rungs-, Zusammenarbeits- und Kommunikationskultur
im Unter-
nehmen nicht stimmen, werden Misserfolge eher früher als später ein-
treten.
Insofern kann ich Ihre Frage eindeutig dahingehend beantworten, dass
Wert- und Werteorientierung
in meinem Konzept eine Einheit bilden
und sich gegenseitig ergänzen und verstärken.
Biel:
Während Ihrer Zeit als Vorsitzender des ICV haben Sie ein Füh-
rungs- und Steuerungskonzept vertreten, das die eigenverantwortliche
Selbststeuerung stark betonte. Daran hat sich offenbar nichts geän-
dert …
Abb. 2: Ganzheitliche Unternehmensführung
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