Kennzahlenunterstützte Unternehmenssteuerung
Finanzkennzahlen
Vof j ihf
Imp«f Perl
CtplUI Employtd
1
Kennzahlen zum Anlagevermögen
p , „
1
Ist
AW.
zu Plan
1
to*
Working Capital-Kennzahlen
durchschnmilch«« Kundvnzl»!
TW
TW
Umsatzkennzahlen
Kostenbezogene Kennzahlen
l ' « p " ' H
PWDU2IIU
Plan
lal
njPlan
Abw.
In%
LMrfahn*f i«nlat l Llni
Nirtzw»g«nh»onMl«r (tncl. AN)
(Linta)
TwJ.
(FVO)
T t d .
NutzwaB*nkllonMt«f (Incl. AN)
(MOB)
T t d .
1
*U
PBafO- Mtttol ( ün l * )
€
1148 SGB- Ut tW (Link)
Umu t z LlniMivsrkahr» ) •
Nutzw«g«nktlofTwt*r*
<
Umu t z ) • NutzwagtnfcJkMntttr
(WOB)
<
UmMtx i« NutzwagcnkikMTWter
(FVO)
<
V«f* h irfk
Lt I m «flifth
T»d.
Vtrt t thntotsluns
TKI.
UfnMtz ) • P«r«on«nkllonwi*r (Uni«) €
3
' beinhaitei dw FahrgeMwnnahmen SOWM die Ers
h 5 45« PB«fG ur»d
%
148 SGB
Fahrplanwlrkungsgrad
P»r»on»l«ufw«nd»quot«
l«t p r 0«r
p«r Dez 2008
Äbw^
n
Abw.
l uP t on
I I
l n %
Overtieedkoeien pro
Wagenkltometef ( g—»mt ) _
Wagenkitomeff (Regie)
Auftregnehmemuo«« (Linke)
/.•.«ic-neiohert
nKOM t e
Pereonalkotten Fahrpereonal)«
FehfpUnatunde
:fi
Abb. 6: Kennzablen zur Messung der Werttreiber
(Kriterien-Ampel; rot = > 20% bzw. < -20%, gelb = <= 20% bzw. >= -20%, grün = <= 10% bzw. >= -IC/i
90
Leistungen fremd bezogen werden. Ein Anstieg
der Materialaufwandsquote kann aber auch ein
Anhaltspunkt dafür sein, dass sich die Preise im
Einkauf erhöht haben. Eine Verminderung
der
Materialaufwandsquote ist gegebenenfalls ein
Indiz dafür dass stille Reserven im Vorratsver–
mögen aufgelöst wurden. Die
Personalauf–
wandsquote
ist ein Indikator für die Personal-
und Arbeitsintensität eines Unternehmens.
Sie
steigt mit dem Grad der Eigenfertigung an. Ver–
änderungen der Personalintensität können dar–
auf hindeuten, dass sich der Anteil fremd verge–
bener Leistungen erhöht oder verringert hat
bzw. dass die Personalkosten gestiegen sind.
Da
Überstunden üblichenweise Zuschläge verur–
sachen und damit die Personalkosten in die Höhe
treiben, darf die Erhebung der
Überstundenquo–
te
des Fahrdienstes nicht fehlen. Gekoppelt an
die Entwicklung der Überstunden ist gegebenen–
falls die
Entwicklung
des
Krankenstandes.
Die
Auftragnehmerquote
zeigt an, wie hoch
der Anteil der von Subunternehmern erbrachten
Leistung ist. Sie wird ermittelt, indem die von
Auftragnehmern durchgeführte Fahrleistung in
Kilometern zur Gesamtfahrleistung ins Verhält–
nis gesetzt wird. Eine hohe Auftragnehmerquote
erhöht die Flexibilität, senkt Fixkosten in Form
von Personal- und Kapitalkosten sowie Ab–
schreibungen, birgt aber die Gefahr, sich zu sehr
von Subunternehmern abhängig zu machen.
Für
die Fragestellung, ob es sich lohnt, Fahrlei–
stungen fremd zu vergeben, ist
der durch–
schnittliche Vergütungssatz für Auftrag–
nehmer
eine wichtige Kennzahl. Dieser ergibt
sich,
indem der Aufwand für Fremdleistungen
zu den gefahrenen Kilometern der Auftragneh–
mer ins Verhältnis gesetzt wird. Soll ein exakter
Vergleich zwischen Eigenerstellung und Fremd–
bezug durchgeführt werden, sind zu den di–
rekten Auftragnehmerkosten noch solche, größ–
tenteils indirekte Kosten zu addieren, die von
den Auftragnehmern verursacht werden. Der so
ermittelte Wert muss dann mit den Gesamtkos–
ten für selbst erbrachte Leistungen je ge–
fahrener Kilometer verglichen werden.
Instandhaltungskosten
für den eigenen Fuhr–
park lassen sich entweder
je Wageneinheit
oder je Wagenkilometer inklusive Leerkilo–
meter
berechnen. Auf beide Kennzahlen übt
das Alter des Fuhrparks spürbaren Einfluss aus.
Aufgrund des Bezugs zur erbrachten Leistung
sind die Kosten je gefahrenem Kilometer als
Steuerungsgröße dabei aussagefähiger Beim
Ausweis je Wageneinheit ist zu berücksichtigen,
dass eine Umrechnung des Fuhrparks in nor–
mierte Wageneinheiten (It. Verband Deutscher
Verkehrsunternehmer) erfolgen
muss.
Einfluss auf die Kostenstruktur haben die Zahl
der eigen verschuldeten Unfälle und der dabei