Seite 51 - CONTROLLER_Magazin_2008_05

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CM September / Oktober 2008
Mengensteuerung, weictie die Verbundeffekte
(insb. sacfilicfie Interdependenzen) berücksicti–
tigen sollte.
Eine nocfi weiterreichende Analyse muss auch
die zeitlichen Interdependenzen berücksichti–
gen. Der Sonderpreis heute kann die Preisbe–
reitschaft in den nächsten Perioden beeinflus–
sen, sowohl im positiven wie auch imnegativen
Sinne, wobei der letztere Aspekt übenfl/iegt. Die
Reisebranche hat sich über die Last-Minute-
Angebote eine Kundschaft der Abwarter und
Schnäppchen-Jäger herangezogen, was sie in
der letzten Zelt mit hohen Kosten versucht wie–
der umzudrehen. Denn wenn der Kunde einmal
„verdorben" ist, wird er in den Folgeperioden
kaumnoch bereit sein, wieder die hohen Listen–
preise zu bezahlen. Insofern ist es sinnvoll, Preis–
untergrenzen einzubauen, auch wenn dies die
kurzfristige Deckungsbeitragsmaximierung ver–
hindert. Die verlorenen Deckungsbeiträge eines
leer gebliebenen Platzes sind eher zu verkraften
als eine langfristig wirksame Absenkung der
Marktpreise.
Ein so aufgebautes Yield-Management wird
nicht unerheblich zur Steigerung der nachhal–
tigen Gewinne beitragen.
Literaturverzeichnis
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triebswirtschaftliches Lehr- und Handbuch,
München Wien 2003.
Yield Management,
Abruf 5.5.2008,
Von Prof. DI Günter Koch aus Wien stammt der folgende Hinweis zur Herkunft der
Wissensbilanz, den wir von der CM Redaktion gerne veröffentlichen:
1990
1994
1 9 9 8 / 1 9 9 9
2000
2 0 0 4
D e u t s c h l a n d
Der Weg zum heutigen
Wissensbilanzmodell
A, D , F l , IT,
D / U S A
1990
E r s t e
A r b e i t e n
z u r
P r o z e s s -
Q u a l i t ä t s -
v e r b e s -
s e r u n g
S O F T W A R E
P R O C E S S
A S S E S S M E N T &
I M P R O V E M E N T
THE BOOTSTRAP
APPROACH
Qu e l l e d e r P u b l i k a t i o n 2000 :
63