CM
C o n t r o l l e r
magazin 2/07
Personal
M
Zah l , Qual i f ikat ion
Konpe t en z
(Stel lenplan,
Personal -
entwlcklungs-
plan)
Ziele
Gese t z e
Rä t s t » Schlüsse
Autgaben
Gese t ze , Ratsbeschlüsse
•
Die konsequente und systemat ische Produktor ient ierung, die
zu einer großen Zahl von Produktbeschreibungen einschl ießl ich
Kennzahlen geführt hat , ist allerdings nicht problemlos. Hierzu
betont Budäus: „Es bestand in Anl ehnung an das Konzept
der KGSt die Vorstel lung und Erwar tung, die Leistungen von
Verwal tungen vol lständig und f lächendeckend über Produkte
erfassen zu können. Hierbei lag und liegt die Gefahr nahe,
dass an die Stelle der Detai lstruktur von Titeln im klassischen
inputor ient ierten Haushal t mi t seinen hinreichend bekannten
• I ProdukVLeistung |
> Kosten
> Haushalt
> Finanzen
Art
Quant i tät
Qual i tät
Zielgruppe
Abläufe
i
Inf lexibi l i täten und Ineffizienzen der 'Ti telbürokrat ie' nunmehr
ein Äquivalent auf der Outputsei te in Form von verbindl ichen
f lächendeckenden Produktkatalogen und dami t eine Art von
'Produktbürokrat i e ' entsteht"^". In diesem Zusammenhang
plädiert Budäus dafür, Leistungen nur dann in Produkten und
Produktgruppen zu erfassen, wenn bei ihnen die folgenden
budget relevanten Me r kma l e vodiegen: Zielbezug, Quant i tät ,
Qual i tät und Ressourcenverbrauch / Kosten.
Organisationseinheiten
i
Organisation
Abb. 3: Produkte im System outputor ient ier ter St eue rung"
Produktbereich:
Zu j a r nmw i t e s eung voo Produkt^ruppsn. u m den S l e u « u n g a n e « » 8 « n
ü b « r g e o « ^ 9 t M V»n i i a l l un9»e i nh« l «n z u g«nOg»n ( w a i t M * I n t o rmako r a -
vs rdch t ung )
Bsp.
JuggndundFunU»
Produktgruppe:
Zuta imr iMi f tassung von Produkten, um d e n St euerungemt ereesen
üb« r g»o ( dne tw V e i wa t o j n gM i n t M i Nn z u genügen ( IntonnaäoneiverdichlunjJ
Produkt:
Einzelne Leistung oder G r u p p e von l ^& t ungen . d e nact i to l gsnden Kri terien
2u»anim#nge»«»»t we i d e n : Sn n z u s amme n h a n g , Steuernngsor ienSerung,
Verani tyonl ichket t
Bsp.: Staionam Unterbringung
Leistung:
Abgeect )k> i a«nee Ai t iei lsef^ebnis. da s durch e ine Re i he von Ar te i tesch litten
eraleW wi rd Kri terien A t n e hme r aul3»i t ialb d a i OrganisaHonseinhei t .
Me s j b a i k e i l Zu r ed i en tMf ke» ! von Kos t en
Bsp: Uit»ft>ongung
n einer oi fenen
Woimgnjppe
Abb. 4: Beispielhafte
Produkthierarchie'''
Tätigkeit/Prozessschritt:
Bnzein« Schrite zur Erstelung eines
Art
>eitsergebni
»6e6
Bsp t^albfaivictvs HHepiarK^sprScn
In der Bundesrepubl ik Deutschland ist
ma n zunächst davon ausgegangen, dass
durch die intensive Auseinandersetzung
mi t den Leistungen und Produkten - also
dem Output - automat isch eine stärkere
Wi rkungs- bzw. Out comeor i ent i erung
erreicht werden kann. In der Schweiz hat
man sich - im Rahmen ihrer NPM-Bewe-
gung - von Beginn an an den Wi rkungen
des Verwal tungshandelns orientiert. Inso–
weit konnte man auch unmi t telbar von ei–
ner wirkungsorient ierten Steuerung der
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