Seite 66 - 2007-02

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magazin 2/07 - Guido Leidig / Ruth Hirschhäuser
R j ä t i o n e n
l ausend Euro
5
6
7
1 Ausgewiesenes .ähreseigebis
2 +
ausge\Mesene Abschreibungen auf lang^ebJgesAnlagevmTtxien
+
ausgewiessne Zireauf vvendingen
-
KarieMur um nicht e<7-wliKsanBZinseUf
W e n d u n g e n
=
eCF-wliksarrer Zinsaufwaid
8 ••-/- N^ndemnglan^ristigerRüdGtelungen
9 -
Zuführun^nzur Rück(fe*ungaeisidieivrg
10 = eCF
-witksartB
Rüd
^stellungsveiändeangai
11 -
Anstieg nidHwer l t ial t i^rFörda
-unyn
gegenüber Gesdisdiafla-n bei
F
^isonergeselteti
^ten
12 -•-/- AnpasEungauf normelisierteGesdiäftsführetgefiäter^
13 + / - KorteWuraußergewöhnlicher oder periodenfremder fteitionen''
14 + / - Notwend^ Kon-eWwen
aus
der Blanz-Analyse*
15 + / - Gegenläufige SeueiwirkungasRÄ 11,12,13 und 1 ^
16 = erweiterter Cashflow
17 -
Entnahrnen, rrindeslensAnsatzkclkuläorisdierLInlernehrreriohr?
18 -
Btnahmen fürdie Bnkcrrmensteuer nach § 15eSKjP
+
Bnla^n, nurbei Nachweisder Nachhalti^eit
^„ -
Bhdungfir l
^hvestitionerT
21 -
Bildung für BgentepitalvCTzinsun^
22 -
Endung für andere käkiiatorisd« KoGlen z. B Mete'
23 =
Kapita Idenäg-enze
19
20
Anäoge Behanding wie Bilnahmen bei Enzelurtemehmer ocfer bei ftrsonengesdladiaflen
Beaditung, dasshandelsedtidiGesdiäfl^ühreiveigütirigenfürGeselschtfterteilweise heierHandddiilanzoder ga- nicht
verfäsEt werdai
Beispiele: KDnektur Bträge ausAilagetvefkaif, außergewöhnlidieSchaden^äle, Va-adn-ungserstattungen, periodenfiemde
Steueret feltfe usw.
E^ispde: Konektur BätaligungsansEtz, Kurektir NAxrätecnsatz, Koircktu- Fodeiungsansatz, KxreMir fehlender Rietetdlungen
F^usdial ni t 20 % für Geweitiesleuer
F
^ H t i a l
mit
5 0 % f U r e a ,
Sdi undKaoderpiausbel incfvIdudlerSteua-quote AberVeigütungenfür G^llsdicfterin Handel»
bi las otne staetliche VUtkung. Arechnmg Gew6l ^mäß § 3 5 e 9 G prüfai
Laut l^gelung h Arbeitsanwasung RtMemstelUig kuzlebigesAnlageverrrögen lorsstent rrit t-bnctiaburg in f t e 2 losea
üqiidtätausDanvestitionenwirdggr. durdide
^diEia
-urpdesl^pitaldenstesbetüclächtigt.
Laut l^gelmgh Arbeitsanwasung unter Bnführurg von Bagstelbeträgea
Abb. 9: eCFBerechnungsschemo:lahresabschlussEirizelunternehmen
ur\dPersonengesellschaften
Control l inginstruments nicht vernachläs–
sigt werden: So wi rd auch das Report ing
an den Kapi talmarkt und die Kommunika–
tion mi t den Banken koordiniert. Während
es zu den internen Aufgabengebieten des
Finanzcontrol lers gehört , die Führung
beim Erkennen, Bewer ten, Steuern und
Kont rol l ieren un t e r nehmenswe r t s t e i -
gernder Projekte zu unterstützen, muss
er bei der externen Aufgabe die Führung
dahingehend informator isch versorgen,
dass der Wer tbei t rag dieser getroffenen
Entscheidungen dem Kapi talmarkt und
den Banken glaubwürdig kommuni z i er t
wi rd.
Es wi rd mi thin deut l ich, dass gerade der
Mi t telstand, der insbesondere durch eine
mange l ha f t e Ei genkap i t a l auss t a t tung
gekennzeichnet ist, sich dr ingend mi t den
Anforderungen an ein f inanzwi rtschaf t –
liches Kr isenmanagement auseinander–
setzen muss, da der Akt ionsraum immer
enger werden dürfte:
-
restriktive Kreditvergabe der Banken,
-
steigender Zahlungsverzug bei Kun–
den,
-
def izi täre Eigenkapi ta l ausstat tung
des eigenen Unternehmens.
Finanzwirtschaft l iche Krisensituationen
sind i.d.R. dadurch geprägt, dass die Ge–
währ leistung monetärer Zielsetzungen,
insbesondere in Bezug auf die Zahlungs–
fähigkeit, existenziell gefährdet ist. Finanz-
wirtschaft;lich frei zur Verfügung stehende
Reserven, auch „Near Money Assets" ge–
nannt, sind vielfach - wegen der schlechten
ökonomischen Gesamtsituation der letzten
lahre - aufgebraucht und gleichzeitig die
Grenzen der Außenf inanzierung erreicht.
Die Bewältigung von Krisen muss deshalb
nicht nur frühzeitig in Angriff genommen
werden, sondern hat sich auch innerhalb
des Alternativenraums an den Besonder–
heiten der jeweiligen Krisensituation, des
Krisentyps zu orientieren.
De s h a l b dü r f t e k ün f t i g n e b e n der
Vermeidung finanzieller Krisen die Vor
berei tung auf selbige im Vordergrund
unt ernehmer i schen Hande lns stehen.
Kr isenmanagement ist demzufolge aus
diesem Bl ickwinkel als ein permanenter
Prozess zu verstehen und in die Phasen
der tägl ichen, gewöhnl ichen Geschäftis-
t ä t i gke i t zu integr i eren. Die Vor tei le
einer Ex-ante-Krisenstrategie, also einer
vorausschauenden, besteht dar in, dass
sich Maßnahmenbünde l ohne Entschei–
dungsdruck und Überforderung der Be–
teiligten konzeptionell vorbereiten lassen.
Handlungsal ternat iven können in einem
stabi len Umfeld mi t besserer Verhand–
lungsposition aufgebaut werden.
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