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Co n t r o l l e r
magazin 2/07
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ChemSlte
3 Prozessmodell und Einsatz des
Kennzahlengenerators
Die theoret ische Grundlage des Kenn–
zahlengenerators bildet die Entwicklung
einer speziellen Klassifizierungstypologie
für Dienst leistungen. Die Basis dazu
bi ldet der Ansatz des Strategischen Ma –
nagements, welches mi t den l^istungs-
und Füh r ungspo t en z i a l en e ine Ver–
b i n d u n g zw i s c h e n M e r k m a l e n de r
Di ens t l e i s tungsproduk t i on und ihren
St euerungskennzah l en ermög l i cht (s.
ausführ l ich in Bea, F; Haas, ].; 2 0 0 4 ,
S. 97f . ) . Eine ausführ l iche Her l e i tung
und Vorstel lung der Me r kma l e der Klassi–
fizierungstypologie findet sich in Eicker,
S.; Kress, S.; Lelke, F; 2 0 0 6 b .
Abb. 2: Organisationsstwktur
der Infracor
Der
Ablauf zur Generierung von Steue–
rungskennzah l en kann grundsä t z l i ch
als vierstufiges Prozessmodel l aufgefasst
werden (vgl. ausführl ich in Lelke, F, 2 0 0 5 ,
S, 159)
Prozessstufe 1; Gewichtung der Klassi–
fizierungsmerkmale
(einmal ig)
Die Eingangsinformat ion für die Ablei–
tung von Steuerungskennzahlen bi ldet
zunächst die Gewichtung der Me r kma l e
der Dienst leistungstypologie durch den
Produk tmanager Analog zur Nutzwer t –
analyse sind die Me r kma l e hinsichtl ich
der Bedeutung für die Steuerung des
Dienstleistungsportfol ios zu gewichten.
Auf die Me r kma l e sind insgesamt 100
%-Punkte zu vertei len.
Prozessstufe 2: Schleife pro Produkt
(n-mal)
Anschl ießend gewichtet der Produkt –
manage r die Höhe der zugehör i gen
Merkmalsausprägungen für jedes Dienst–
leistungsprodukt. Die Gewichtung erfolgt
auf einem Interval l zwischen 0 % - 1 0 0 %;
d. h. eine Dienst leistung muss beispiels–
weise nicht notwendigerweise zu 1 0 0%
kapi tal intensiv oder zu 100% personal in–
tensiv gewichtet werden; auch beliebige
Zwischenstufen sind denkbar Eine solche
dynami sche Gewichtung deckt sich mi t
der betriebswirtschaftilichen Auffassung,
dass eine Dienstleistung nie vol lständig
nur einer Merkma l sausprägung zuzu–
ordnen ist (vgl. Fischer, R,, 2 0 0 0 , S. 50f) .
Abbi ldung 3 zeigt die 1 . und 2. Stufe des
Prozessmodel ls mi t den Me r kma l en der
Dienst leistungstypologie.
Auswahl und Klassifizierung der zum Kern-
geschäf t gehörenden Produkte
Merkmale
Merkmalsauspragungen
Prozessbestimmende Produktions-
FaWoren im Dienstlastungsprozess
Marktstruktur des
Dienstleistungsportfolios
Ol der Oenstleistungsertxingung
Einfluss der luK-Technologie auf
den Produkterfolg
Verfügbarkeit der Dienstleistung
kapitalintensiv
= %
iMim Erbringer i
niedrig
Ad hoc
I
7
6
5
4
3
2
6
5
4
3
2
7
6
5
4
3
2
7
6
5
4
3
2
5
4
3
2
3°
personalintensiv
stabiler
Markt
beim
Kunden
Abb. 3: Gewichtungsprozesse (Stufe 1 und 2 des Prozessmodells) (Lelke. F.. 2005. S. 156)
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