Seite 31 - 2007-02

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CM Controller magazin 2/07
Selbstbewertung.
Instrumente in Planung,
Steuerung,
Entscheidungsfindung
und
Informationsversorgung:
z. B. Management by
übjectives,
Budgetierung, Zero
Base Budgeting,
Prozesskostenrechnung,
ABC-Analysen,
Nutzwertanalysen,
Wertanalysen.
Kontrolle
Der Begriff ist seit der
Weiterentwicklung von der
Qualitätskontrolle zum
Qualitätsmanagement
traditionell verpönt. Doch
typische QM-Funktionen
bilden Elemente des
Kontrollsystems des
Unternehmens, wie z. B.
Audits.
Lieferantenbewertungen.
Qualitätsprüfungen.
Der Begriff beschreibt
eine der grundlegenden
Funktionen des
Controllings. Allerdings
ist er negativ belegt, da
in der Vergangenheit
Kontrolle im Sinne von
„kontrollieren und
kritisieren" gesehen
wurde und nicht im
Sinne von „helfen".
Kontrollen werden unter
dem Aspekt der
Risikominimierung
betrachtet. Zwischen dieser
und der
Chancenma.ximierung ist
eine Balance zu finden.
Kontrollen bilden daher für
das Management einen
integralen Bestandteil für
die Steuerung und
Überwachung von
Geschäftsvorfällen. Dabei
sind Innovations- bzw.
Flexibilitätsanforderungen
und die
Kontrollnotwendigkeiten im
Gleichgewicht zu halten.
Transparenz
Durch Dokumentation von
Prozessen,
Verantwortlichkeiten und
Vorgehensweisen trägt das
Qualitätsmanagement zur
Transparenz der Abläufe und
Verantwortlichkeiten im
Unternehinen bei.
Aufgabe des Managers
ist es, Entscheidungen
zu treffen und die
Verantwortung für die
Konsequenzen zu
übernehmen. Aufgabe
des Controllers ist es, so
viel Transparenz zu
schaffen, dass der
Manager eine solide
Entscheidungsgrundlage
hat.
Funktionierende IKS tragen
intern zu transparenteren
und effizienteren Prozessen
bei. Ein einheitliches
Risiko- und Kontrollver-
sländnis erhöht die Klarheit
und verringert die Anfällig
keit für deliktische Hand–
lungen und ungewollte
Fehler. Extern steigern
funktionierende IKS durch
erhöhte Verlässlichkeit das
Investorenvertrauen und
helfen, Imageschäden zu
verhindern.
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