Controller magazin
1/99
LITERATURFORUM
Selir geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,
ich begrüße Sie herzlich zur ersten Ausgabe in 1999 und verbinde
dies mit guten Wünschen für Ihr persönliches Wohlergehen und
Ihren beruflichen Erfolg im neuen )ahr.
Die vorliegende Ausgabe enthält Neuerscheinungen zu folgenden
Bereichen:
- > Verändern und Entw^ickeln - Controller Statements „Grundla–
gen", vor einigen Monaten vom Controller Verein neu veröf–
fentlicht, enthält Hinweise auf vielfältige Entwicklungs–
tendenzen. Diese neue Rubrik will eine laufende literaturseitige
Unterstützung bieten.
^ Controlling für Manager - hier erfolgen Angebote an „Con–
trolling treibende Manager" im Sinne des bekannten
Schnittmengenbildes des Herausgebers des CM (Controller +
Manager = Controlling).
Dissertationen für die Controlling-Praxis - für den „vertiefen–
den Bedarf".
^ Controlling in Branchen - zeigt das weite Spektrum von
Controlling.
Informationsmanagement - offensive Nutzung der IT ist an–
gesagt.
Einführung von SAP - die Pflege der Systeme verbraucht viel
Controller-Zeit.
Prozeß und Projektmanagement - wichtige Gestaltungsaufgaben für den Controller
-> Produktion und Logistik - häufig der bedeutendste Betreuungsbereich.
-> Der EURO - eine gewaltige organisatorische und mentale Veränderung.
lahrtausendwechsel - ein beachtliches betriebliches Risiko.
-> Neuauflagen.
Verändern und Entwickeln
Schlick, Gerhard: Unternehmensenhvicklung
Stuttgart: Schäffer-Poeschel Verlag 1998 - 358 Seiten - kartoniert - DM 68, -
Autor und Zielsetzung
Gerhard Schlick, Untemehmensberater, reflektiert in diesem Buch seine Erfahrungen und stellt seine Erkenntnisse in den
Gesamtzusammenhang „Gestaltungspotentiale und Veränderungschancen", mit dem Ziel, Praktikern Anregungen und Beispiele
zu vermitteln.
Inhaltsüberblick
Systemansatz - Synopsis Untemehmensplanung - Synopsis Unternehmenscontrolling - Integrierte Untemehmensentwicklung
- Nachwort.
Anmerkungen
Schlick versucht mit der vorliegenden Arbeit, den großen Facettenreichtum der Untemehmensentwicklung zu erfassen und zu
strukturieren. Seine Ausführungen münden ein in die Frage, brauchen wir ein neues Pradigma. Der Autor trägt viele Daten und
Fakten zusammen und unterstützt sie durch eine außerordentliche Fülle von Quellen- und Literaturnachweisen. Schlick bevorzugt
eine straffe, fast stichwortartige Darstellung. Die typografische Gestaltung (Textanordnung, Lesbarkeit, Abbildungen etc.) ist gut.
Die Behandlung des Controlling vermag nicht voll zu überzeugen und ist nicht State of the Art. In der umfassenden Herieitung spielt
Deyhle eine eher nebengeordnete Rolle. Der in Rede stehende Paradigmenwechsel wird nicht ganz deutlich. Der Nutzen des Buches
liegt in der sehr prägnanten Darstellung, in den z. T unkonventionellen Ansätzen, dem Hinterfragen herkömmlicher Ansichten und
Dariegungen und letztlich der Fülle des Stoffes, z. B. kommen die kritischen Fragen der Veränderungsprozesse ebenso zur Sprache
wie praktische Probleme des Einsatzes von Kennzahlen.
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